Freizeit: Blühende Landschaften – Tulpenfelder öffnen für Besucher

Datum23.04.2026 16:58

Quellewww.zeit.de

TLDRBei Braunschweig öffnet ein Tulpenfeld am Sonntag für Besucher. Rund zehn Millionen Tulpen sind dort zu sehen. Die Veranstaltung, die zum vierten Mal stattfindet, zieht voraussichtlich Tausende an. Zugang nur mit Ticket. Die Tulpen werden eigentlich zur Zwiebelvermehrung angebaut, was in Deutschland selten ist. Dieses Event bietet eine einmalige Gelegenheit, diese farbenprächtige Produktion zu erleben.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Freizeit“. Lesen Sie jetzt „Blühende Landschaften – Tulpenfelder öffnen für Besucher“. Ein farbenprächtiges Tulpenfeld bei Braunschweig soll am Wochenende wieder Tausende Besucher anlocken. Zum "Tag des offenen Tulpenfeldes" am Sonntag rechnen die Veranstalter mit 7.000 bis 10.000 Gästen, wie Mitorganisator Paul Schofer sagte. Auf dem Feld nahe Vordorf im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen blühten derzeit rund zehn Millionen Tulpen in verschiedenen Farben. Besucher könnten das Gelände an einem Tag betreten, Fotos machen und sich vor Ort verpflegen, erklärte Schofer. Der Zugang ist nur mit Ticket möglich. Die Veranstaltung findet bereits zum vierten Mal statt. Hintergrund ist nach Angaben des Landwirts die eigentliche Nutzung der Pflanzen: Die Tulpen würden zur Zwiebelvermehrung angebaut und seien nicht als Schau gedacht. "Wir haben gemerkt, dass die Blüte so viel Zulauf hat, dass wir das gebündelt haben", sagte Schofer. Außerhalb des Aktionstags sei das Betreten der Felder nicht erlaubt. Der Anbau von Tulpen zur Zwiebelproduktion ist in Deutschland selten. Nach Angaben Schofers gibt es nur wenige Betriebe, die dies in größerem Umfang betreiben. "Es ist ein Unikum, weil es das einfach in Deutschland sonst so nicht gibt", sagte er. Im vergangenen Jahr kamen den Angaben zufolge rund 7.000 Besucher. Für dieses Jahr seien bereits mehr Tickets verkauft worden als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Neben dem Zugang zu den Feldern werden Verpflegungsangebote von lokalen Vereinen organisiert. © dpa-infocom, dpa:260423-930-984849/1