Datum23.04.2026 16:51
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn Hildburghausen wurden eine nigerianische Frau und ihr zehnjähriger Sohn rassistisch beleidigt, angegriffen und beraubt. Zwei Tatverdächtige entrissen dem Jungen seinen Rucksack. Als die Mutter eingriff, wurde sie geschlagen und bespuckt. Sie wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Täter flohen mit dem Rucksack und Wertsachen. Zeugen berichten von rassistischen Äußerungen, die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung.
InhaltZeugen berichten von Rassismus: Nach einer Attacke in Hildburghausen musste eine Frau schwer verletzt ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt gegen zwei Tatverdächtige wegen Körperverletzung. Eine Frau und ihr zehnjähriger Sohn sind in Hildburghausen in Thüringen angegriffen, rassistisch beschimpft und beraubt worden. Die beiden sind nigerianische Staatsangehörige. Erst haben ein 42-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau den Jungen verfolgt und ihm den Rucksack entrissen, teilte die Polizei mit . Die Mutter schritt deswegen ein. Laut Polizei wurde sie daraufhin angespuckt und geschlagen, wobei sie zu Boden sackte. Weil Zeugen das Ganze beobachteten, hätten die beiden Deutschen schließlich von ihrem Opfer abgelassen. Doch schnappten sie sich den Rucksack der Frau samt Wertsachen und rannten davon. Die Mutter wurde laut Polizei bei dem Angriff so schwer verletzt, dass sie stationär in eine Klinik kam. Die Angreifer erhielten eine Anzeige wegen Körperverletzung, heißt es. Zeugen hätten zudem von rassistischen Ausrufen berichtet. Die Kriminalpolizei ermittelt.