Datum23.04.2026 15:45
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Mainz wurde eine neue Babyklappe an der Universitätsmedizin eingerichtet, die rund um die Uhr zugänglich ist. Getragen vom Sozialdienst katholischer Frauen, soll sie akut notleidenden Müttern eine letzte Rettungsmöglichkeit bieten. Zuvor war die einzige Babyklappe der Stadt seit September 2025 geschlossen. Die Nähe zur Unimedizin gewährleistet eine optimale medizinische und psychosoziale Versorgung der versorgten Kinder. Gesundheitsminister Clemens Hoch lobt die Initiative als Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mütter in Not“. Lesen Sie jetzt „Neue Babyklappe an Mainzer Unimedizin“. In Mainz gibt es wieder eine Babyklappe - in unmittelbarer Nähe zu medizinischer Versorgung an der Universitätsklinik. Die neue ist rund um die Uhr erreichbar, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die Trägerschaft übernimmt wieder der Sozialdienst katholischer Frauen. Die bisherige Babyklappe in der Landeshauptstadt war im September 2025 geschlossen worden, seither gab es keine mehr. Seit der Inbetriebnahme 2002 bis zur Schließung waren dort zehn Kinder sicher in Obhut genommen worden. "Mit der neuen Babyklappe schaffen wir einen Ort, der in größter Not Hilfe bietet und Leben bewahrt", sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD). "Sie steht für eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt, wenn alle anderen Wege versperrt sind." Die enge Verzahnung von Geburtshilfe, Neonatologie und psychosozialen Diensten stelle sicher, dass die Kinder bestmöglich versorgt und begleitet würden. Hoch ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz. © dpa-infocom, dpa:260423-930-984409/1