Datum23.04.2026 14:52
Quellewww.spiegel.de
TLDRNach zwei wochenlangen sinkenden Preisen steigen die Spritpreise in Deutschland wieder stark an. Diesel verteuert sich um 14,9 Cent/Liter, Super E10 um 13,1 Cent. Dies ist der stärkste Anstieg seit Einführung der Zwölf-Uhr-Regel für Benzin. Die Ölpreise, insbesondere die der Sorte Brent, über 100 Dollar pro Barrel, könnten die Ursache sein. Kritiker befürchten, dass die Regelung zu sprunghaften Preiserhöhungen führt.
InhaltRund 14 Tage ging es bergab, nun schießen die Preise von Diesel und Benzin wieder in die Höhe. Der Anstieg des Benzinpreises ist der stärkste seit Einführung der Zwölf-Uhr-Regel Anfang April. Die Spritpreise in Deutschland sind in den vergangenen zwei Wochen langsam abgesunken. Nun hat es wieder einen steilen Anstieg gegeben: Der Preis für Diesel stieg um 14,9 Cent pro Liter, der Preis von Superbenzin E10 um 13,1 Cent. Das teilt der ADAC mit. Beim Benzinpreis ist es der stärkste Anstieg seit Einführung der Zwölf-Uhr-Regel, beim Dieselpreis der zweitstärkste. Die Zwölf-Uhr-Regel soll dafür sorgen, dass die Spritpreise nur einmal am Tag angehoben werden. Kritiker fürchten, dass dies allerdings statt stetigen leichten Veränderungen des Preises lediglich zu sprunghaften Anstiegen wie diesem führen könnte. Hintergrund der aktuellen Entwicklung könnte der Ölpreis sein, der bei der für Europa wichtigen Sorte Brent inzwischen wieder auf mehr als 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) gestiegen ist. Eine Analyse zu den Auswirkungen der Zwölf-Uhr-Regel lesen Sie hier.