Datum23.04.2026 11:14
Quellewww.zeit.de
TLDRZwei Männer wurden in Bayern festgenommen, die verdächtigt werden, ausländische Agenten zu sein. Sie wurden auf der A6 mit einem lettischen Kennzeichen kontrolliert. Bei dem 43-jährigen Ukrainer und dem 45-jährigen Letten fanden die Beamten verdächtige Gegenstände wie gefälschte Ausweise, Kameras, eine Drohne und GPS-Tracker. Sie sollen im Auftrag einer ausländischen Organisation gehandelt haben. Die Ermittlungen laufen, um ihre Auftraggeber zu identifizieren.
InhaltBei einer Routinekontrolle hat die Polizei in Bayern zwei Männer festgenommen. Die beiden sollen Agenten sein, bei ihnen wurden verdächtige Gegenstände entdeckt. Die Polizei in Bayern hat zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, ausländische Agenten zu sein. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft München und das bayrische Landeskriminalamt mit. Es bestehe der Verdacht, dass die am 12. April auf der Autobahn 6 im mittelfränkischen Neuendettelsau festgenommenen Männer aus Lettland und der Ukraine "im Auftrag einer Vereinigung beziehungsweise einer Einrichtung außerhalb Deutschlands handelten", heißt es in der Mitteilung. Die Kontrolle fand den Angaben zufolge am 12. April gegen 21.30 Uhr statt. Die beiden Männer seien in einem Fahrzeug mit lettischem Kennzeichen unterwegs gewesen. Bei dem 43 Jahre alten Ukrainer und dem 45-jährigen Letten seien diverse verdächtige Gegenstände gefunden worden, darunter gefälschte Ausweisdokumente, Kameras, eine Drohne, GPS-Tracker, Funkgeräte sowie mehrere Mobiltelefone und SIM-Karten. Die Männer befinden sich in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwalt Sebastian Murer teilte auf Anfrage mit, dass es Gegenstand der Ermittlungen sei, ob und wenn ja von wem die beiden Männer beauftragt wurden. Angaben dazu, wer im Verdacht steht, sie beauftragt zu haben, machte er nicht.