Missgeschick in finnischem Orchester: Und so flog die 1-Million-Euro-Geige

Datum23.04.2026 11:31

Quellewww.spiegel.de

TLDRBei einem Konzert in Finnland schlug ein Dirigent einer Violinistin versehentlich eine Million-Euro-Geige aus der Hand. Das kostbare Instrument, eine Guadagnini, fiel auf den Boden. Glücklicherweise wurde die Geige von einem Geigenbauer untersucht und als unbeschädigt befunden, lediglich eine Verklebung musste erneuert werden. Die Violinistin Elina Vähälä selbst gab Entwarnung und lobte die weitere Zusammenarbeit mit dem Dirigenten.

InhaltBei einem Konzert der Sinfonia Lahti in Finnland schlug der Dirigent im Eifer des Geschehens der Violinistin das kostbare Instrument aus der Hand. Was schlimm aussah, ging aber offenbar glimpflich aus. Das passiert wohl auch nicht alle Tage: Da will man einfach voller Hingabe ein Violinkonzert geben, und plötzlich reißt es einem das teure Instrument zu Boden. So passierte es vergangene Woche im finnischen Lahti. Wie der "Standard" berichtet , gab das Sinfonia Lahti gerade ein Violinkonzert des deutschen Komponisten Max Bruch. Violistin Elina Vähälä spielte auf ihrer Geige – den Berichten nach eine Guadagnini im Wert von etwa einer Million Euro. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Auf einem auf der Plattform Instagram geposteten Video ist zu sehen, wie eine ausladende Armbewegung von Dirigent Matthew Halls dann gehörig schiefgeht. Er trifft die Violine – und die fliegt in hohem Bogen über die Schulter von Vähälä. Sie schlägt die Hände vor ihr Gesicht und dreht sich nach dem Instrument um. Dann wird es still im Orchester. Mit weit aufgerissenen Augen beobachten die anderen Musiker Vähälä, wie sie die Violine inspiziert. Wenig später gab es Entwarnung: "Alles ist gut!", ließ die Violinistin auf der Plattform Instagram verlauten . "Meiner Guadagnini geht es bestens! Und mir daher auch." Demnach sei das Instrument von einem Geigenbauer gründlich untersucht worden. Es habe keine Risse oder auch nur einen Kratzer, nichts sei gebrochen. Lediglich eine Verklebung sei erneuert worden. Das Musizieren mit dem Orchester und dem Dirigenten beschrieb Vähälä weiter als "riesiges Vergnügen" und "große Inspiration". Sie könne es kaum erwarten, wieder mit Halls zusammenzuarbeiten. "Ich bin froh, dass wir das Konzert trotz der beängstigenden Unterbrechung zu Ende bringen konnten. Das Publikum atmete jede Sekunde mit uns und war voll und ganz bei der Sache! Was für ein Abend", so Vähälä.