Datum23.04.2026 10:28
Quellewww.zeit.de
TLDRSiebtklässler in Sachsen-Anhalt erhalten ab 2026/27 flächendeckend Wiederbelebungstrainings. Ziel ist, Hemmschwellen abzubauen und Lebensrettungskompetenzen zu vermitteln. Bildungsminister Jan Riedel betont die Bedeutung frühzeitiger Schulung für Notfallsituationen. Die Hilfsorganisationen stellen Trainer und Materialien bereit, um eine einheitliche Ausbildung zu gewährleisten. Eine Modellphase lief bereits seit 2023/24, gefolgt von einer Ausweitung in weiteren Landkreisen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gewappnet für Notfälle“. Lesen Sie jetzt „Rettungsprofis bringen Lebensretter-Training in alle Schulen“. Siebtklässler in Sachsen-Anhalt bekommen das Angebot, an Wiederbelebungstrainings teilzunehmen und sich für Notfallsituationen zu wappnen. Die Trainings mit Rettungsprofis sollen ab dem Schuljahr 2026/2027 flächendeckend an weiterführenden Schulen starten, teilte das Bildungsministerium in Magdeburg mit. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen dem Arbeiter-Samariter-Bund, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) aus dem Jahr 2023, wie es hieß. "Wer früh lernt, in einer Notlage richtig zu handeln, kann im Ernstfall Leben retten", sagte Bildungsminister Jan Riedel (CDU). Schülerinnen und Schüler sollen Hemmschwellen abbauen, mehr Verantwortungsbewusstsein entwickeln und Zivilcourage lernen. Die beteiligten Hilfsorganisationen stellten Trainerinnen und Trainer sowie die notwendigen Materialien zur Verfügung. Die Qualität der Ausbildung gestalte sich so einheitlich, hieß es. Im Schuljahr 2023/2024 startete den Angaben zufolge eine Modellphase in Magdeburg und im Landkreis Jerichower Land. Im darauffolgenden Schuljahr wurden die Trainingsangebote auf den Burgenlandkreis und den Saalekreis ausgeweitet. © dpa-infocom, dpa:260423-930-982291/1