Datum22.04.2026 22:29
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Rostock Seawolves haben durch eine knappe 86:91-Niederlage nach Verlängerung gegen die Veolia Towers Hamburg die Chance auf eine direkte Playoff-Qualifikation in der Basketball-Bundesliga vergeben. Es war die dritte Niederlage in Folge für die Seawolves, die dadurch auf Platz zehn der Tabelle abrutschen. Trotz einer zwischenzeitlichen Führung im Schlussviertel konnten sie den Sieg nicht sichern, da ein letzter Wurf für die Verlängerung vergeben wurde. In der Verlängerung waren die Hamburger nervenstärker.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Basketball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Sewolves vergeben Erfolg bei den Towers“. Die Rostock Seawolves laufen Gefahr, die angestrebte direkte Qualifikation für die Playoffs zu verpassen. Bei den Veolia Towers Hamburg unterlag die Auswahl von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz in der Nachholpartie vom 13. Spieltag nach Verlängerung 86:91 (80:80, 36:43) und ging damit zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Feld. Trotz der 15. Niederlage im 29. Spiel blieben die Mecklenburger Tabellenzehnter. Im ersten Aufeinandertreffen beider Clubs in dieser Saison erwischten die Hamburger den etwas besseren Start und lagen früh mit 11:6 vorn. Vor 2.343 Zuschauern in der Inselpark Arena war der Vorsprung in einem insgesamt zerfahrenen ersten Viertel jedoch schnell aufgebraucht. Mitte des zweiten Abschnitts gewannen die Towers dann wieder die Oberhand. Osaro Rich sorgte per Korbleger zum 40:32 schließlich für die bis dahin deutlichste Führung der Hausherren. Nach dem Seitenwechsel war es dann TJ Crockett, der Rostock mit zwei verwandelten Dreiern zum 56:54 wieder in Front brachte. Die Mecklenburger zogen im Schlussabschnitt dann auf 68:62 davon, doch Hamburg ließ sich nicht abschütteln. Mit dem letzten Wurf vergab D'Shawn Schwartz den möglichen Sieg für die Seawolves. In der Verlängerung hatten die Towers die besseren Nerven und setzten sich doch noch durch. © dpa-infocom, dpa:260422-930-980838/1