Datum22.04.2026 18:33
Quellewww.zeit.de
TLDRUmweltminister Till Backhaus fordert eine Überarbeitung von Rettungsplänen für einen gestrandeten Buckelwal vor Poel. Die Idee, Luftkissen und Pontons zu nutzen, sei veraltet und aufgrund der Bewegungen des lebenden Tieres nicht umsetzbar. Stattdessen werden neue Ansätze gesucht. Bereits kurzfristig wurden Spülmaßnahmen ergriffen, um dem Wal eine tiefere Wasserstelle zu schaffen, in der er sich nun befindet.
InhaltUmweltminister Till Backhaus fordert eine Überarbeitung des Konzepts, mit dem der gestrandete Wal gerettet werden soll. Die Idee, Luftkissen zu nutzen, sei überholt. Der vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal soll erst einmal nicht mit Luftkissen und Pontons gerettet werden. Das Konzept der privaten Initiative sei überholt, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) mit. Den Meeressäuger auf eine Plane zu heben, sei aktuell nicht mehr möglich. "Wir müssen das Konzept überarbeiten", sagte Backhaus. "Das ist nun mal ein lebender Organismus und er hat gezeigt, dass er schwimmen will", sagte Backhaus. Er gehe davon aus, dass mit Hochdruck an weiteren Maßnahmen gearbeitet werde. Ideen wie Spülmaßnahmen, um bei niedrigem Wasserstand eine Kuhle für den großen Wal zu schaffen, seien in kürzester Zeit umgesetzt worden. Aktuell liege das Tier "in einer Badewanne, bildlich gesprochen". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.