Datum22.04.2026 17:17
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Staatsanwaltschaft Wiesbaden geht von einer baldigen Einstellung der Ermittlungen nach einem Messerangriff auf eine Mitarbeiterin des Statistischen Bundesamtes aus. Der mutmaßliche Täter, ein Kollege der Frau, tötete sich am Tattag selbst. Das Opfer, das verletzt wurde, aber außer Lebensgefahr ist, kannte den Täter. Es wird von einer persönlichen Beziehung ausgegangen, nicht von einem Zufallsopfer. Die Polizei untersucht noch, ob es sich um einen Einzeltäter handelte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Messerangriff im Bundesamt - Ermittlungen enden wohl bald“. Nach einer Messerattacke gegen eine junge Mitarbeiterin des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden geht die Staatsanwaltschaft von einer baldigen Einstellung der Ermittlungen aus. Grund sei, dass sich der mutmaßliche Täter nach dem versuchten Totschlag am selben Tag im rund 20 Kilometer entfernten Idstein selbst getötet habe, teilte die Strafverfolgungsbehörde in der hessischen Landeshauptstadt mit. Der 32-Jährige, der ebenfalls im Statistischen Bundesamt arbeitete, soll am frühen Dienstagmorgen seine 31 Jahre alte Kollegin mit einem Messer schwer verletzt haben. Nach einem Notruf kam sie in ein Krankenhaus. Laut Polizei besteht keine Lebensgefahr. Der Staatsanwaltschaft zufolge kannten sich das Opfer und der mutmaßliche Täter. "Sie war kein Zufallsopfer, da muss es irgendeine Verbindung gegeben haben", sagte ein Sprecher der Behörde. Die Polizei werde den Fall "abarbeiten" und auch überprüfen, dass es sich tatsächlich alleine um einen mutmaßlichen Einzeltäter gehandelt habe. Das Statistische Bundesamt am Gustav-Stresemann-Ring in Wiesbaden war nach der Tat zeitweise von der Polizei für ihren Einsatz abgeriegelt worden. © dpa-infocom, dpa:260422-930-980018/1