Datum22.04.2026 16:46
Quellewww.spiegel.de
TLDRBei einem Arbeitsunfall in einer Lederfabrik in Runkel, Hessen, sind nun vier Menschen gestorben. Drei Arbeiter wurden tot in einer Klärgrube aufgefunden, in der Chemikalien gelagert wurden. Ein vierter, schwer verletzter Arbeiter erlag nun im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die genaue Ursache des Unglücks ist noch unklar, aber eine Kohlenmonoxid-Vergiftung aufgrund von Gasen in der Grube wird als möglicher Grund vermutet.
InhaltDrei tote Menschen haben Einsatzkräfte vor rund einer Woche in einer Klärgrube gefunden. Ein weiteres Opfer ist nun an seinen Verletzungen gestorben. Die Hintergründe sind weiterhin unklar. Nach dem tödlichen Unglück in einer Lederfabrik im hessischen Runkel ist nach Angaben der Polizei ein vierter Mensch im Krankenhaus gestorben. Dabei handelt es sich um einen der beiden Schwerverletzten, teilte die Polizei mit . Er wurde 35 Jahre alt. Drei weitere Beschäftigte des Betriebs waren bei dem Arbeitsunfall am vergangenen Donnerstag tot aufgefunden worden. Sie lagen in einer Klärgrube der Fabrik, in der nach Angaben der Feuerwehr verschiedene Chemikalien aufgefangen wurden. Mehr als 150 Rettungskräfte waren im Einsatz. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, wird weiterhin untersucht. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hatte gesagt, es sei womöglich zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in der Grube gekommen. Dort seien Gase gemessen worden, die für das Unglück ursächlich sein könnten, sagte Kreisbrandmeister Rene Schultheis. Mehr Hintergründe zu dem Fall lesen Sie hier.