Datum22.04.2026 16:10
Quellewww.spiegel.de
TLDREin etwa 20 Meter hoher Kesselkamin ist auf dem Gelände der Geothermie Holzkirchen auf ein Kranfahrzeug gestürzt. Bei der Montage durch eine Spezialfirma rissen Halterungen, wodurch der Kamin umkippte und nur knapp das Führerhaus verfehlte. Der Kran wurde beschädigt und Diesel versickerte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der entstandene Schaden wird auf 250.000 Euro geschätzt, und die Staatsanwaltschaft ermittelt die Unfallursache.
InhaltDer Kranführer kam mit dem Schrecken davon: Auf dem Gelände der Geothermie Holzkirchen ist ein Kesselkamin auf ein Kranfahrzeug gefallen. Er verfehlte das Führerhaus nur knapp. Im bayerischen Holzkirchen ist ein Kesselkamin auf einen Kran gestürzt. Bei dem Versuch, den letzten Teil des Kamins an einem Gebäude aufzustellen, kippte der etwa 20 Meter hohe Kamin um und landete auf dem Fahrzeug. Der Unfall ereignete sich demnach auf dem Betriebsgelände der Geothermie Holzkirchen. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks war eine Spezialfirma mit den Arbeiten beauftragt. Ein Kran sollte den Kamin in die Senkrechte heben. Dabei riss jedoch eine Halterung, auch die zweite Befestigung hielt durch den Abriss nicht mehr. Der Kamin schlug senkrecht auf dem Boden auf und kippte dann zur Seite. "Wie durch ein Wunder" sei niemand verletzt worden, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Der Kamin landete knapp neben dem Führerhaus und riss ein Loch in den Tank des Krans. Etwa 250 Liter Diesel versickerten im Boden. Neben Polizei und Feuerwehr war auch ein Gutachter für Bodenproben im Einsatz. Durch den Unfall entstand laut Polizei ein Schaden in Höhe von 250.000 Euro. Davon entfallen 100.000 Euro auf das Kaminbauteil und 150.000 Euro auf den Kran. Die Staatsanwaltschaft hat ebenfalls einen Gutachter beauftragt, der nun ermitteln soll, wie es zu dem Unfall kommen konnte.