Datum22.04.2026 11:13
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Polizei hat einen 30-jährigen Mann festgenommen, der beschuldigt wird, mindestens 66 Menschen illegal über die polnische Grenze nach Deutschland eingeschleust zu haben. Dem Verdächtigen werden 15 Taten vorgeworfen. Er soll einen Messenger-Dienst für die Organisation genutzt und Schleusungsvideos zu Werbezwecken in Chatgruppen geteilt haben. Handy und weitere Beweismittel wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung sichergestellt. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „66 Menschen eingeschleust – Polizei nimmt Verdächtigen fest“. Weil er für Geld Dutzende Menschen nach Deutschland eingeschleust haben soll, hat die Polizei einen 30 Jahre alten Mann festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Bundespolizei mitteilten, werden dem 30-Jährigen derzeit 15 Taten vorgeworfen, bei denen mindestens 66 Menschen über die polnische Grenze eingeschleust worden sein sollen. Der Mann kam in Untersuchungshaft. Der in Rottenburg am Neckar (Kreis Tübingen) wohnende 30-Jährige soll einen Messenger-Dienst für die Organisation der Schleusungen genutzt haben. Dafür seien Videos von Schleusungen für Werbezwecke in Chatgruppen geschickt worden. Die Ermittler durchsuchten am Dienstag die Wohnung des Mannes. Dabei wurden das Handy und weitere Beweismittel sichergestellt. © dpa-infocom, dpa:260422-930-977538/1