Datum22.04.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRZwei Männer (22) stehen vor Gericht, weil ihnen ein Autorennen auf der A555 mit mutmaßlich zwei Todesopfern vorgeworfen wird. Im Dezember 2023 rammte ein Fahrzeug eines Angeklagten mit ca. 200 km/h den Kleinwagen einer Mutter und ihrer Tochter, die starben. Die Angeklagten bestreiten das Rennen, räumen aber überhöhte Geschwindigkeit ein. Die Staatsanwaltschaft fordert Jugendstrafen, die Verteidigung Bewährungsstrafen bzw. Freispruch. Das Urteil wird erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Raser-Prozess“. Lesen Sie jetzt „Mögliches Autorennen mit zwei Toten - Gericht fällt Urteil“. In einem Prozess um ein mutmaßliches Autorennen mit zwei Toten auf der Autobahn zwischen Köln und Bonn wird am Mittwoch (12.00 Uhr) das Urteil erwartet. Angeklagt sind zwei 22 Jahre alte Männer. Sie sollen sich im Dezember 2023 spätabends bei Dunkelheit auf der Autobahn 555 ein Rennen geliefert haben. In dem Prozess vor dem Landgericht Köln bestritten sie das, gaben aber zu, zu schnell gefahren zu sein. Fest steht, dass eines der beiden hochmotorisierten Fahrzeuge mit einem Tempo von ungefähr 200 Kilometern pro Stunde einen Kleinwagen rammte, in dem eine Mutter und ihre erwachsene Tochter saßen. Das Auto explodierte, beide Frauen starben. Die Staatsanwaltschaft hat für die beiden Angeklagten Jugendstrafen von drei Jahren beziehungsweise zwei Jahren und acht Monaten gefordert. Der Verteidiger des einen Angeklagten plädierte nach Gerichtsangaben auf Freispruch und sonst auf eine Bewährungsstrafe, der Verteidiger des anderen ebenfalls auf eine Bewährungsstrafe. © dpa-infocom, dpa:260422-930-976347/1