Gewaltverbrechen: Verdächtiger nach Bluttat in Hotel festgenommen

Datum21.04.2026 16:44

Quellewww.zeit.de

TLDREin 35-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er in einem Hotel in Ummendorf zwei Menschen lebensgefährlich mit einem Messer verletzt haben soll – mutmaßlich eine Beziehungstat. Seine Ex-Freundin und ihr neuer Partner wurden Opfer des Angriffs. Ein weiterer Hotelgast wurde leicht verletzt. Der Tatverdächtige, ein Grieche, wurde später in Wolfratshausen gefasst und befindet sich wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gewaltverbrechen“. Lesen Sie jetzt „Verdächtiger nach Bluttat in Hotel festgenommen“. Nach einem Angriff auf mehrere Menschen in einem Hotel in Ummendorf (Landkreis Biberach) hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 35-Jährige befinde sich in Untersuchungshaft, teilten die Ermittler mit. Der Mann soll in der Nacht zum Sonntag zwei Menschen angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben - eine 31 Jahre alte Frau und einen 25-jährigen Mann. Es handelte sich laut Polizei dabei wohl um eine Beziehungstat. Zudem soll der 35-Jährige einen weiteren Mann leicht verletzt haben.  Der Tatverdächtige ist nach bisherigen Erkenntnissen der Ex-Freund der Frau. Er soll in der Nacht in das Apartment des Paars gekommen sein und die beiden angegriffen haben. Die beiden Geschädigten erlitten durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper lebensgefährliche Verletzungen. Ein 30-jähriger Bewohner eines anderen Apartments traf kurz darauf im Flur auf den flüchtenden Täter. Auch ihn soll der 35-Jährige mit dem Messer leicht verletzt haben. Anschließend flüchtete der Täter aus dem Gebäude. Nach einem Notruf fand die Polizei in einem Zimmer dann die 31-Jährige und ihren Freund mit Stichverletzungen. Rettungskräfte brachten die zwei in Kliniken. Sie seien inzwischen außer Lebensgefahr.  Die Polizei nahm den Verdächtigen schließlich im bayerischen Wolfratshausen fest und ein Richter erließ Haftbefehl gegen den Griechen wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags in zwei Fällen. © dpa-infocom, dpa:260421-930-975081/1