Datum21.04.2026 13:52
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Thüringen starten vier Bürgerräte zur Stärkung des Vertrauens in die Demokratie. 200 zufällig ausgewählte Bürger, repräsentativ für die Bevölkerung, arbeiten in den Gremien. Die Themenwahl, wie auch "Frieden und Diplomatie", liegt bei den Bürgern selbst. Dieses Projekt ist ein Kernanliegen der Landesregierung aus CDU, BSW und SPD.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bürgerbeteiligung“. Lesen Sie jetzt „Startschuss für Bürgerräte in Thüringen“. In Thüringen fällt der Startschuss für die Arbeit der neuen Bürgerräte. In dieser Woche sind vier Auftaktveranstaltungen geplant, wie Staatskanzleichef Stefan Gruhner (CDU) mitteilte. Nach Erfurt am Dienstagabend folgen in dieser Woche Ebeleben, Eisenach und Gera. Die Bürgerräte sind ein zentrales Projekt der Brombeer-Landesregierung aus CDU, BSW und SPD, um das Vertrauen in die Demokratie und politische Entscheidungen zu stärken. Insgesamt 200 arbeiten aktiv in den Gremien mit. Zunächst waren 10.000 Menschen angeschrieben worden. Interesse bekundete eine niedrige Prozentzahl. 600 Menschen hätten sich seit Mitte Februar dafür registriert, sagte Gruhner. Davon seien 200 Menschen ausgelost worden, die in den vier regionalen Gremien mitarbeiten. Die Aktiven in den Bürgerräten stehen laut Staatskanzlei nach Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Migrationshintergrund und regionaler Herkunft repräsentativ für die Thüringer Bevölkerung. An welchen Themen sie arbeiten und welche Fachleute sie dabei einbeziehen wollen, entscheiden die Bürgerräte selbst. Ein Thema lautet "Frieden und Diplomatie". Dies sei zwar ein außenpolitisches Thema, sagte Gruhner. Es greife aber auch in den Lebensalltag der Menschen in Thüringen ein. Die Friedensfrage war vor allem für das BSW beim Einstieg in die Regierung wichtig gewesen. © dpa-infocom, dpa:260421-930-973835/1