Hochschulen: Nach Verzögerungen: Neubau an der Burg Halle nimmt Form an

Datum21.04.2026 12:00

Quellewww.zeit.de

TLDRNach Verzögerungen nimmt der Neubau der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle konkrete Formen an. Der Finanzausschuss bestätigte die überarbeitete Kostenschätzung von rund 42 Millionen Euro, der Baustart ist für Herbst 2027 geplant. Umzüge und Abrissarbeiten beginnen bereits 2026. Eine Fertigstellung wird nun nicht vor 2030 erwartet. Der Neubau soll moderne Räume für Lehre und Kunst schaffen und die Hochschule stärken.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hochschulen“. Lesen Sie jetzt „Nach Verzögerungen: Neubau an der Burg Halle nimmt Form an“. Nach deutlichen Verzögerungen beim Neubau der Kunsthochschule in Halle wird das Projekt nun konkreter: Der Baustart ist nach aktuellen Planungen für Herbst 2027 vorgesehen. Der Finanzausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt habe dafür die überarbeitete Kostenschätzung bestätigt und damit grünes Licht gegeben, teilte die Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle mit. In den vergangenen Monaten war unklar, wann das Vorhaben tatsächlich beginnen kann. Ursprünglich sollte der Bau bereits 2027 fertig sein, inzwischen gilt eine Fertigstellung nicht vor 2030 als realistisch. Bereits vor dem eigentlichen Baustart sind erste Maßnahmen geplant: Bis zum Ende des Sommersemesters 2026 sollen Umzüge aus einem Gebäude auf dem Baugrundstück abgeschlossen sein, das anschließend abgerissen wird. Ab November 2026 sind bauvorbereitende Arbeiten wie Abbruchmaßnahmen und archäologische Untersuchungen vorgesehen. Das Bauvolumen liegt nach aktuellen Angaben einschließlich der Ersteinrichtung bei rund 42 Millionen Euro. Grundlage für die Entscheidung des Finanzausschusses war eine sogenannte Kostenvoranmeldung, die nach einer Überarbeitung der Planungen im vergangenen Jahr angepasst wurde. "Wir freuen uns sehr, dass nach jahrelanger Planung nun die Umsetzung unseres Neubaus starten kann", sagte Rektorin Bettina Erzgräber. Der Neubau werde den Studierenden und Lehrenden moderne Räume für künstlerisches Arbeiten bieten und die Kunsthochschule als Studienort nachhaltig stärken. Auch Kanzler Stefan Danz sprach von einem wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Hochschule. Die Umsetzung werde eng begleitet, um eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Realisierung sicherzustellen. Geplant sind unter anderem neue Ateliers, Werkstätten, Ausstellungsflächen sowie Seminarräume für das Lehramtsstudium. © dpa-infocom, dpa:260421-930-973040/1