Datum21.04.2026 11:55
Quellewww.zeit.de
TLDRAnlässlich des Besuchs von Reza Pahlavi, Sohn des gestürzten Schahs, in Berlin sind zahlreiche Demonstrationen angekündigt. Pahlavi plant Treffen mit Bundestagsabgeordneten und eine Pressekonferenz. Mehrere Kundgebungen richten sich gegen die Mullah-Diktatur im Iran und zur Unterstützung Pahlavis. Parallel dazu sind Proteste von Gegnern Pahlavis geplant, die sich gegen ausländische Einmischung und „Regime Change“ im Iran richten. Die Polizei bereitet sich auf die Veranstaltungen vor.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Iran-Krieg“. Lesen Sie jetzt „Demonstrationen zum Besuch von Schah-Sohn Pahlavi in Berlin“. Zum geplanten Besuch des iranischen Oppositionspolitikers und Schah-Sohns Reza Pahlavi in Berlin sind am Mittwoch zahlreiche Demonstrationen angekündigt. Die Polizei bereite sich darauf vor und wird die Kundgebungen wie üblich begleiten, hieß es. Konkrete Zahlen zu Einsatzkräften gab es zunächst noch nicht. Der iranische Schah wurde in der Revolution von 1979 gestürzt, sein Sohn will nach Angaben von Oppositionskreisen in Berlin Bundestagsabgeordnete treffen. Geplant ist am Mittwochvormittag auch eine Pressekonferenz. Im Regierungsviertel am Reichstagsgebäude beginnen bereits am Morgen Demonstrationen, die sich gegen die islamische Diktatur im Iran richten. "Freiheit für Iran" und "Unterstützung Prinz Reza Pahlavi von EU und Deutschland" heißen die Titel der Veranstaltungen. 1.000 Demonstranten sind bei der zweiten Kundgebung ab 9.00 Uhr angemeldet. Die Pressekonferenz von Pahlavi um 10.00 Uhr ist nicht weit entfernt im Haus der Bundespressekonferenz am Spreeufer geplant. Ob Pahlavi auch bei einer Demonstration sprechen wird, war zunächst nicht bekannt. Um 14.00 Uhr wollen Gegner von Pahlavi und Unterstützer der iranischen Diktatur unter dem Motto "Hände weg von Iran! Gegen US-Deutschen Regime Change" am Brandenburger Tor demonstrieren, angekündigt sind 150 Teilnehmer. Schließlich soll es am Nachmittag (15.00 Uhr) noch eine Demonstration unter dem Motto "Ende der Mullah-Diktatur" am Reichstag mit 400 Teilnehmern geben. © dpa-infocom, dpa:260421-930-972995/1