Datum21.04.2026 11:41
Quellewww.zeit.de
TLDRHamburg und MSC bieten Minderheitsaktionären der HHLA 21,16 Euro je Aktie im Rahmen eines Squeeze-outs an. Gemeinsam halten sie bereits über 95 Prozent der Anteile des Hafenlogistikers. Die Abfindung wurde nach gesetzlichen Vorgaben und anhand des Aktienkurses sowie einer Unternehmensbewertung ermittelt und von einem Prüfer kontrolliert. Die Hauptversammlung zur Beschlussfassung ist für den 11. Juni angesetzt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Finanzen“. Lesen Sie jetzt „Rund 21 Euro je Aktie für HHLA-Minderheitsaktionäre“. Die Stadt Hamburg und die Schweizer Reederei MSC wollen verbliebene Minderheitsaktionäre des Hafenlogistikers HHLA hinausdrängen - und ihnen rund 21 Euro je Aktie zahlen. Genau genommen sollen 21,16 Euro in bar je Aktie übergeben werden, teilte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in einer Ad-hoc-Mitteilung mit. Die Stadt und MSC, die Mediterranean Shipping Company, halten über die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft mehr als 95 Prozent der zum Börsenhandel zugelassenen HHLA-Aktien. Ein solcher Anteil war nötig, um den Ausschluss der Minderheitsaktionäre beschließen zu können. Der sogenannte Squeeze-out, der Ausschluss der Minderheitsaktionäre, wird mit dem Beschluss der Hauptversammlung und dem Eintrag in das Handelsregister wirksam. Die ordentliche Hauptversammlung soll laut HHLA am 11. Juni abgehalten werden. Die HHLA teilte mit, die Abfindung sei nach den gesetzlichen Bestimmungen und der Rechtsprechung festgelegt worden. Der Aktienkurs und eine Unternehmensbewertung seien herangezogen worden, um die Höhe zu bestimmen. Ein gerichtlich bestellter Prüfer habe die Abfindung kontrolliert. Von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, die sich für die Interessen privater Anleger einsetzt, lag zunächst keine Stellungnahme vor. © dpa-infocom, dpa:260421-930-972905/1