Datum21.04.2026 11:49
Quellewww.spiegel.de
TLDREine 38-jährige brasilianische Triathletin starb bei der Schwimmetappe des Ironman in Texas. Sie wurde als vermisst gemeldet und später leblos im Wasser gefunden. Die genaue Todesursache wird noch untersucht. Die Sportlerin, auch als Fitness-Influencerin bekannt, nahm seit 2018 an Ironman-Wettkämpfen teil. Dies ist nicht der erste Todesfall bei einem Ironman-Rennen in Texas.
InhaltTragischer Vorfall beim Ironman in Texas: Eine 38-jährige Triathletin wurde bei der Schwimmetappe zunächst als "lost swimmer" gemeldet. Taucher fanden sie später leblos im Wasser. Eine Teilnehmerin ist beim Triathlonrennen Ironman im US-Bundesstaat Texas gestorben. Nach Angaben des Sheriff’s Department von Montgomery County handelt es sich um die 38 Jahre alte Brasilianerin Mara Flavia Souza Araujo. Sie sei nach vorläufigen Ermittlungen während der 3,9 Kilometer langen Schwimmetappe ertrunken. Araujo sei am Samstagmorgen im Lake Woodlands nahe Houston als "lost swimmer" gemeldet worden, berichtet das Lokalmedium "Houston Chronicle". Einsatzkräfte hätten sie zunächst nicht finden können. Taucher entdeckten ihren Körper demnach erst mithilfe technischer Geräte rund 90 Minuten später in etwa drei Meter Tiefe. Die Sportlerin sei noch am Fundort für tot erklärt worden. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Araujo nahm laut Medienberichten seit 2018 an mehreren Ironman-Wettkämpfen teil. Sie war auf Instagram als Fitness-Influencerin aktiv und hatte zum Zeitpunkt ihres Todes etwa 60.000 Follower. Vor wenigen Tagen postete sie noch ein Bild, auf dem sie auf Bahngleisen posiert und schrieb dazu: "Genieße diese Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug, der sich Leben nennt. Und auch wenn die Geschwindigkeit des Zuges die Landschaft in den Hintergrund drängt, schau doch aus dem Fenster, denn jeden Moment wird der Zug dich am ewigen Bahnhof absetzen." Die Veranstalter sprachen der Familie und Freunden ihr Beileid aus. Die Untersuchungen des Falls dauern an. Bereits 2017 war der 54-jährige Texaner Glen Bruemmer während des Iron Man im US-Bundesstaat gestorben, nachdem er untergegangen war.