Datum21.04.2026 07:14
Quellewww.spiegel.de
TLDRVolkswagen plant, seine weltweite Produktionskapazität um eine Million Autos zu senken, um Überkapazitäten abzubauen. Konzernchef Oliver Blume begründet dies mit unrealistischen Volumenplanungen angesichts einer herausfordernden Marktsituation. Bis 2028 soll eine Million Fahrzeuge in Europa wegfallen, was auch Auswirkungen auf deutsche Werke haben könnte. Der Autobauer reagiert damit auf globale Herausforderungen wie Zölle, Wettbewerbsdruck in China und den Krieg im Nahen Osten. Insgesamt sind bis 2030 50.000 Stellenstreichungen im Konzern geplant.
InhaltDeutschlands größter Autohersteller stellt sich auf eine Zukunft mit kaum Wachstum ein und will seine weiter massiven Überkapazitäten loswerden. Die Strategie könnte auch Auswirkungen auf die Werke in Deutschland haben. Volkswagenchef Oliver Blume, 57, will in den kommenden Jahren die weltweite Produktionskapazität um eine Million Autos reduzieren, das sagte er dem manager magazin. "Überkapazitäten sind für unser Unternehmen langfristig nicht tragfähig", so der seit 2022 an der Konzernspitze stehende Blume in dem Interview. "Und in der heutigen Markt- und Wettbewerbssituation ist die Volumenplanung der Vergangenheit unrealistisch." Der Konzern hat in den vergangenen Jahren bereits eine Million Überkapazität in China gestrichen, bis 2028 soll bei Audi und Volkswagen in Europa eine weitere Million wegfallen. Mit den Sparmaßnahmen reagiert der Konzern auf die enormen Herausforderungen auf dem Weltmarkt. Die Zölle von US-Präsident Donald Trump, der gestiegene Wettbewerbsdruck in China, ein schrumpfender europäischer Markt und zuletzt der Krieg im Nahen Osten setzen dem Autobauer zu. Blume sprach auch darüber, was diese Entscheidungen für die Werke in Deutschland bedeuten, wie der Konzern sich in der Rüstungsindustrie engagieren will und was er mit dem Pick-up-Projekt Scout in den USA vorhat. Derzeit plant Volkswagen, im gesamten Konzern in Deutschland 50.000 Arbeitsplätze bis ins Jahr 2030 zu streichen. Neugierig geworden? Die ganze Geschichte können Sie hier bei manager magazin lesen.