Datum21.04.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDREin Prozess beginnt heute vor dem Landgericht Paderborn gegen einen 41-Jährigen, der des versuchten Mordes an seiner Ex-Partnerin beschuldigt wird. Er soll ihr während einer Autofahrt eine Giftspritze mit Pflanzenschutzmittel injiziert haben, wodurch sie bewusstlos wurde. Eine Spaziergängerin konnte ihr Leben durch Erste Hilfe retten. Die Tat soll im Anschluss an einen Anwaltstermin wegen Unterhaltsfragen geschehen sein.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Auftakt“. Lesen Sie jetzt „Prozess um lebensgefährliche Attacke mit Giftspritze“. Nach einer Attacke auf seine Ex-Partnerin mit einer Giftspritze voll Pflanzenschutzmittel steht ein 41-Jähriger ab heute (9 Uhr) vor dem Landgericht Paderborn. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus Paderborn versuchten Mord an seiner inzwischen getrennt von ihm lebenden Ehefrau vor. Während sie bei einer Autofahrt am Steuer saß, soll er die 36-Jährige trotz Gegenwehr mit der bereits befüllten Spritze aus seinem Rucksack in den Oberschenkel gestochen haben. Laut den Ermittlern sollen die beiden zur Tatzeit auf der Rückfahrt von einem Anwaltstermin gewesen sein, bei dem es um Unterhaltsfragen zu den gemeinsamen Kindern gegangen sei. Die 36-Jährige wurde durch die Injektion bewusstlos. Eine Spaziergängerin hatte dann beobachtet, wie der deutsche Angeklagte auf einem Feldweg die Frau auf den Beifahrersitz heben wollte und vermutete eine Notlage. Durch Erste Hilfe rettete sie dem Opfer das Leben. © dpa-infocom, dpa:260421-930-971253/1