Schusswaffen-Gewalt: Schüsse bei geplantem Kampf in Park - Zwei Jugendliche tot

Datum20.04.2026 23:56

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Winston-Salem, North Carolina, starben zwei Jugendliche und fünf wurden bei einer Schießerei in einem Park verletzt. Die Polizei vermutet, dass die Auseinandersetzung zwischen jungen Menschen geplant war und eskalierte. Einige Verletzte könnten beteiligt gewesen sein. Der Vorfall ereignete sich nahe Schulen, diese waren aber nicht direkt betroffen. Der Polizeichef zeigte sich bestürzt und appellierte an die Gemeinschaft, präventiv gegen solche Gewalt vorzugehen, die in den USA zusehends mit Schusswaffen ausgetragen wird. Dies war die 98. Massenschießerei in den USA in diesem Jahr.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schusswaffen-Gewalt“. Lesen Sie jetzt „Schüsse bei geplantem Kampf in Park - Zwei Jugendliche tot“. Schon wieder Tote bei Schusswaffen-Gewalt in den USA: Bei einem Schusswechsel in einem Park in Winston-Salem sind zwei Jugendliche getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Polizei in dem Ort im US-Bundesstaat North Carolina teilte mit, dass sich am Montagmorgen (Ortszeit) eine geplante Auseinandersetzung unter jungen Menschen zu einer Schießerei entwickelt habe. Insgesamt seien sieben Personen von Kugeln getroffen worden.  Die beiden Todesopfer seien ein 17-Jähriger und ein 16-Jähriger, sagte Polizeichef William H. Penn Jr. bei einer Pressekonferenz am Nachmittag. Fünf weitere Jugendliche im Alter zwischen 14 und 19 Jahren wurden demnach verletzt, einige von ihnen schwer. Hinweise deuten laut Polizei darauf hin, dass einige der Verletzten möglicherweise ebenfalls an der Schießerei beteiligt waren. Als Einsatzkräfte eintrafen, seien mehrere Menschen vom Tatort geflüchtet. Festnahmen gab es zunächst nicht.  Der Vorfall ereignete sich in einem Park in der Nähe mehrerer Schulen. Die Schüsse seien jedoch auf das Parkgelände begrenzt gewesen, die Schulen in der Nähe seien nicht direkt betroffen gewesen, teilte die Polizei im Anschluss mit.  "Das hätte nicht passieren müssen - es ist sinnlos", sagte Penn. Er sei "frustriert, wütend und traurig". Er appellierte an Eltern und Gemeinschaft: "Diese Kämpfe sind nicht mehr das, was sie einmal waren." Heute führten solche Auseinandersetzungen in den USA zunehmend zu Waffen und Schüssen. Es handele sich bereits um die 98. Massenschießerei in den USA in diesem Jahr. Man müsse sich als Gemeinschaft mehr engagieren, um solche Vorfälle zu verhindern. © dpa-infocom, dpa:260420-930-971118/1