Datum20.04.2026 21:54
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Eisbären Berlin stehen zum dritten Mal in Folge im DEL-Finale, nachdem sie die Kölner Haie im Halbfinale auswärts mit 4:1 besiegten und die Serie 4:2 gewannen. Sie treffen nun auf die Adler Mannheim. Köln wartet seit 24 Jahren auf einen Meistertitel, und das getauschte Heimrecht, das zu mehr Auswärtsspielen führte, könnte eine Rolle gespielt haben. Im entscheidenden Spiel fielen die Tore für Berlin kurz vor Schluss in ein leeres Tor.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Playoffs“. Lesen Sie jetzt „Eisbären Berlin folgen Adler Mannheim ins DEL-Finale“. Titelverteidiger Eisbären Berlin steht zum dritten Mal in Serie im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Das Team von Erfolgscoach Serge Aubin schaltete am Montag Hauptrundenmeister Kölner Haie durch ein 4:1 (2:1, 0:0, 2:0) aus und folgte den Adler Mannheim dadurch ins Playoff-Finale der Deutschen Eishockey Liga. Die Endspielserie startet am Freitag (19.30 Uhr/MagentaSport) in Mannheim. Die Haie warten nunmehr seit 24 Jahren auf den neunten Meistertitel. Durch den ersten Auswärtserfolg der Halbfinalserie gewannen die Berliner das Duell mit den Haien mit 4:2. Den Kölnern wurde am Ende wohl auch das getauschte Heimrecht zum Verhängnis. Weil die heimische Arena Monate im Voraus mit Veranstaltungen belegt ist, sind kurzfristige Playoff-Heimspiele kaum planbar. Deshalb starten die Kölner unabhängig von ihrer Hauptrundenplatzierung stets mit einem Auswärtsspiel. Nach drei Auswärtsniederlagen in Berlin und zwei Heimsiegen lastete der Druck schwer auf den Kölnern, die extrem nervös begannen und im Powerplay zu harmlos waren. Der starke Nationalverteidiger Jonas Müller (7. Minute) und ausgerechnet der gebürtige Kölner und ehemalige Haie-Profi Frederik Tiffels (10.) schossen den Titelverteidiger früh in Führung. Parker Tuomie (16.) gelang zwar der Anschluss, doch in der Folge ließen die Kölner sogar eine kurze doppelte Überzahl ungenutzt. Im Mittelabschnitt überstand Köln dann selbst eine doppelte Unterzahl, nutzte das daraus gewonnene Momentum aber nicht. Beide Teams ließen nun teils beste Chancen ungenutzt, weshalb das hochklassige Spiel spannend bis ins Schlussdrittel blieb. Auch dort hielten die beiden Torhüter Janne Juvonen (Köln) und Jonas Stettmer (Berlin) herausragend. Als Kölns Trainer Kari Jalonen seinen Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis nahm, fiel die Entscheidung durch Yannick Veilleux (59.) und Markus Vikingstadt (60.) ins leere Tor. © dpa-infocom, dpa:260420-930-971027/1