Datum20.04.2026 13:05
Quellewww.zeit.de
TLDRDer sächsische Handwerkstag warnt vor der geplanten Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro. Präsident Uwe Nostitz betont, dass viele Betriebe diese Prämie wirtschaftlich nicht zahlen können. Dies würde den sozialen Frieden gefährden und Unternehmen spalten. Stattdessen fordert der Handwerkstag dauerhafte Entlastungen bei Steuern, Abgaben und Bürokratie. Die Bundesregierung hatte die Prämie als Reaktion auf gestiegene Ölpreise in Aussicht gestellt, eine freiwillige Zahlung ist geplant.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Entlastungsprämie“. Lesen Sie jetzt „Handwerkstag warnt: Entlastungsprämie spaltet Betriebe“. Die Entlastungsprämie gefährdet nach Angaben des sächsischen Handwerkstages den sozialen Frieden. "Die große Mehrheit der Unternehmen wird sie nicht zahlen, weil sie es derzeit wirtschaftlich nicht können", sagte der Präsident des sächsischen Handwerkstages, Uwe Nostitz. Er forderte die Bundesregierung auf, die Entlastungsprämie nicht umzusetzen. Die Handwerksbetriebe bräuchten vielmehr dauerhafte und substanzielle Entlastungen bei Steuern, Abgaben und der Bürokratie. Die Bundesregierung hatte wegen des stark gestiegenen Ölpreises infolge des Irankriegs eine Entlastungsprämie in Aussicht gestellt. Arbeitgeber sollen die Möglichkeit bekommen, im laufenden Jahr eine steuer- und abgabenfreie Prämie von bis zu 1.000 Euro auszuzahlen. Die Zahlung soll nach aktuellem Stand nicht verpflichtend sein. © dpa-infocom, dpa:260420-930-968921/1