Wal-Rettungsaktion: Kräftiger Wind mit Sturmböen in der Wismarbucht

Datum20.04.2026 12:19

Quellewww.zeit.de

TLDRStarke Winde mit Sturmböen (Windstärke 7-9) werden heute in der Wismarbucht erwartet, wo ein Buckelwal gestrandet ist. Diese Winde können die Rettungsbemühungen beeinträchtigen. Der Wind soll über Nacht nachlassen. Der Wasserstand in der Lübecker Bucht schwankt, wobei ein höherer Pegel die Chancen des Wals erhöht, sich selbst zu befreien. Am Dienstag werden leichtere Winde und zunehmend sonniges Wetter vorhergesagt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wal-Rettungsaktion“. Lesen Sie jetzt „Kräftiger Wind mit Sturmböen in der Wismarbucht“. In der Wismarbucht, wo sich der gestrandete Buckelwal befindet, ist heute bis in die Abendstunden mit kräftigem Wind aus nordöstlicher Richtung zu rechnen. Das sagt eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf dpa-Anfrage. Die erwartete Windgeschwindigkeit liege bei 55 bis 70 km/h, das entspreche Windstärke sieben bis acht. "Vereinzelt kann es auch zu Sturmböen mit Windstärke neun kommen", erklärt sie. Der DWD habe eine entsprechende Warnmeldung herausgegeben. In den späten Abendstunden werde der Wind dann schwächer. Die Temperaturen liegen bei maximal acht bis neun Grad. Am Dienstag sei weiterhin mit Wind aus Nordosten zu rechnen, aber nicht mehr so stark wie heute, sagt die DWD-Sprecherin. Die Windstärke liege voraussichtlich unterhalb der Warnstufe, könne in Böen bis zu 40 km/h betragen. Zunehmend mache sich Hochdruckeinfluss bemerkbar, mit vielen Sonnenstunden und wenig Wolken. Die Temperaturen lägen bei maximal 10 Grad. Der Wasserstand in der Lübecker Bucht liegt heute nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) um 35 bis 70 Zentimeter über dem Normalhöhennull (NHN), in der Nacht von null bis 60 Zentimeter höher. Am Dienstag liege der Wasserstand nach aktueller Einschätzung zwischen 20 Zentimeter unter und 25 Zentimeter über NHN. Je höher der Wasserstand liegt, desto größer ist die Chance, dass der Wal sich aus eigener Kraft fortbewegen kann. Wenn der Wasserstand wieder sinke, seien die Chancen des Wals, selbst wegzukommen, natürlich schlechter, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. © dpa-infocom, dpa:260420-930-968612/1