Datum20.04.2026 09:32
Quellewww.zeit.de
TLDRDer russische Geheimdienst FSB meldet die Festnahme einer deutschen Staatsbürgerin wegen Terrorverdachts. Die 1969 geborene Frau soll im Auftrag ukrainischer Dienste einen Anschlag auf eine Strafverfolgungsbehörde in Pjatigorsk geplant haben. Eine entschärfte Bombe sei bei ihr gefunden worden. Der FSB berichtet häufiger von der Verhinderung von Anschlägen und der Festnahme von Verdächtigen, die im Auftrag ukrainischer Geheimdienste handeln sollen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Terrorvorwürfe“. Lesen Sie jetzt „Russischer Geheimdienst meldet Festnahme einer Deutschen“. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine deutsche Staatsbürgerin wegen Terrorverdachts festgenommen. Die 1969 geborene Frau soll versucht haben, im Auftrag ukrainischer Geheimdienste in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol im Nordkaukasus einen Terroranschlag auszuführen. Ziel seine eine Einrichtung der russischen Strafverfolgungsbehörden gewesen, teilte der FSB nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mit. Im Rucksack der Verdächtigen sei eine Bombe entdeckt und dann entschärft worden. Details gab der FSB demnach nicht bekannt. Die Frau soll sich in der Nähe der Einrichtung der Strafverfolgungsbehörden in Pjatigorsk aufgehalten haben. In Russland gab es seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine wiederholt Attentate, Bombenanschläge und andere Angriffe, bei denen Zivilisten oder Uniformierte getötet wurden. Der FSB meldet zudem immer wieder angeblich verhinderte Terroranschläge und Festnahmen von Verdächtigen, denen Verbrechen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste vorgeworfen werden. © dpa-infocom, dpa:260420-930-967902/1