Warnsignale ignoriert: Bei Starkwind-Warnung - Segler kentert auf Chiemsee

Datum20.04.2026 07:44

Quellewww.zeit.de

TLDREin 68-jähriger Segler ist auf dem Chiemsee trotz Starkwindwarnung mit seinem Katamaran gekentert. Rettungskräfte fanden ihn stark unterkühlt treibend im Wasser, seine Schwimmweste rettete ihm das Leben. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Die genauen Gründe für seine Fahrt bei Warnsignalen sind unklar. Die Wasserschutzpolizei mahnt zur Beachtung von Warnmeldungen und zu Vorsicht bei niedrigen Wassertemperaturen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Warnsignale ignoriert“. Lesen Sie jetzt „Bei Starkwind-Warnung - Segler kentert auf Chiemsee“. Trotz Starkwindwarnung ist ein Segler auf dem Chiemsee bei Chieming (Landkreis Traunstein) unterwegs gewesen und dabei mit seinem Katamaran gekentert. Rettungskräfte der Wasserwacht, der DLRG und der Wasserschutzpolizei hätten den 68 Jahre alten Mann stark unterkühlt gerettet, teilte die Polizei mit. Der Mann sei am Sonntag in ein Krankenhaus gebracht worden. Der gekenterte Katamaran sei am frühen Sonntagnachmittag auf dem östlichen Teil des Chiemsees entdeckt worden. Von der Besatzung habe jedoch jede Spur gefehlt, so die Polizei. Bei der Suche sei auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz gekommen. Die Rettungskräfte fanden den Bootsführer schließlich mitten im See treibend. Seine Schwimmweste rettete ihm den Angaben zufolge das Leben. Bereits am Sonntagvormittag hatten Warnlampen am Chiemsee eine Starkwindwarnung signalisiert. Weshalb der 68-Jährige trotzdem lossegelte, war ungeklärt. Die Wasserschutzpolizei bittet Wassersportler, achtsam mit den noch niedrigen Wassertemperaturen von aktuell etwa 10 Grad umzugehen und die aktuellen Gefahren- und Warnmeldungen zu beachten. © dpa-infocom, dpa:260420-930-967521/1