Freizeit: Genug Rettungsschwimmer in Hamburger Bädern

Datum20.04.2026 05:00

Quellewww.zeit.de

TLDRHamburgs Bäderland startet die Freibadsaison mit ausreichend Rettungsschwimmern. Der Betreiber rekrutiert zusätzliches Saisonpersonal und kann seinen Personalbedarf voraussichtlich decken. Acht Sommerfreibäder sowie das Landesleistungszentrum Schwimmen Dulsberg öffnen planmäßig. Rund 85 Prozent der etwa 500 Mitarbeiter sind Rettungsschwimmer. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, wo Personalengpässe bestehen, sind in Hamburg keine Einschränkungen geplant.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Freizeit“. Lesen Sie jetzt „Genug Rettungsschwimmer in Hamburger Bädern“. Hamburgs öffentliche Schwimmbäder starten dieses Jahr mit ausreichend Rettungsschwimmern in die Freibadsaison. Bäderland Hamburg als Betreibergesellschaft für öffentliche Schwimmbäder verfüge derzeit über genügend Personal, um die Bäderland-Standorte zu betreiben und zusätzlich die Sommerfreibäder in Betrieb zu nehmen, sagte ein Sprecher der für das Bäderland zuständigen Umweltbehörde.  Dafür rekrutiere Bäderland auch zusätzliches Saisonpersonal. Aktuelle und derzeit absehbare Personalbedarfe könnten demnach vom Arbeitsmarkt und durch eigene Ausbildung gedeckt werden. Zusätzlich zu den acht Sommerfreibädern öffne diesen Sommer auch das Landesleistungszentrum Schwimmen Dulsberg, sagte Michael Dietel, Sprecher vom Bäderland Hamburg. "Wir planen die Freibadsaison in diesem Jahr ohne Einschränkungen anzubieten und durchzuführen. Dafür planen wir, genug Personal zu haben", sagte Dietel. Die Rekrutierung laufe noch. Zur Gesamtlage gehöre aber, dass das Holthusenbad, das Mitsommerland und das Schwimmbad St. Pauli modernisierungsbedingt geschlossen seien und das Personal dementsprechend umdisponiert werden könne. Von den rund 500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die in Hamburgs öffentlichen Schwimmbädern arbeiteten, seien rund 85 Prozent Rettungsschwimmer, sagte Dietel. Neben den Ganzjahresfreibädern, in denen sozusagen immer Freibadsaison ist, öffnen die reinen Sommerfreibäder laut Dietel je nach Wetter voraussichtlich Ende April. In anderen Bundesländern fehlen den jeweiligen Landesverbänden der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zufolge mancherorts noch Rettungsschwimmer, darunter Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein. © dpa-infocom, dpa:260420-930-967210/1