Datum20.04.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Protestgruppe "Neue Generation" plant unter dem Motto "Revolution Days" diese Woche diverse Aktionen. Angekündigt sind kreative, sportliche und künstlerische Proteste, darunter ein Protesttanz, Kunstprotest und ein "Revolutionsversuch" im Regierungsviertel. Die Gruppe setzt sich für Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit ein und entstand aus der Klimaschutzgruppe "Letzte Generation". Jüngst klebte sich eine Aktivistin, als Wirtschaftsministerin verkleidet, an eine Vitrine, um gegen die Wirtschaftspolitik zu protestieren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Aktivisten“. Lesen Sie jetzt „Protestaktionen der Gruppe "Neue Generation" geplant“. Die Protestgruppe "Neue Generation" will in dieser Woche mit einigen öffentlichen Aktionen für Aufmerksamkeit sorgen. Die Woche steht unter dem Motto "Revolution Days", wie angekündigt wurde. Zu erwarten seien "kreative, sportliche und künstlerisch gestaltete Proteste", sagte eine Sprecherin. Details dazu wurden nicht genannt. Auf der Internetseite wurden für Montag ein "Protesttanz", für Mittwoch "Kunstprotest" und am Donnerstag ein "Revolutionsversuch im Regierungsviertel" angekündigt. Die Gruppe "Neue Generation" setzt sich unter anderem für mehr Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit ein. Sie entstand aus der Klimaschutzgruppe "Letzte Generation", die in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Straßenblockaden für Aufsehen gesorgt hatte. Am vergangenen Dienstag hatte sich eine Aktivistin - verkleidet als Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) - auf der Berliner Museumsinsel an eine Vitrine im Bode-Museum geklebt. Das Ausstellungsobjekt wurde nach Angaben des Museums nicht beschädigt. Der Protest richtete sich gegen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung. © dpa-infocom, dpa:260420-930-967218/1