Datum19.04.2026 19:32
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Bürgerentscheid in Herten zur Bewerbung um Olympische Spiele ist gescheitert. Obwohl eine Mehrheit der Abstimmenden für eine Teilnahme stimmte, wurde das erforderliche Quorum von 15 Prozent der Stimmberechtigten nicht erreicht. Herten, wo Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, scheidet damit aus der NRW-Bewerbung "KölnRheinRuhr" aus. Ausweichkonzepte für alternative Sportstätten sind vorhanden. Das landesweite Endergebnis der Abstimmung wird am Sonntagabend erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bürgerentscheide“. Lesen Sie jetzt „Herten verpasst Quorum und fällt aus Olympia-Bewerbung“. In Herten ist der Bürgerentscheid für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele gescheitert. Nach dem vorläufigen Endergebnis votierten zwar 73,79 Prozent (5.719 Stimmen) für eine Beteiligung an der Bewerbung "KölnRheinRuhr" für die Austragung der Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Das notwendige Quorum wurde jedoch verfehlt: Lediglich 12,55 Prozent der Abstimmungsberechtigten stimmten mit "Ja", erforderlich gewesen wären 15 Prozent. Damit scheidet Herten, wo zusammen mit Recklinghausen Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, komplett aus der NRW-Bewerbung aus. Allerdings sollen Ausweichkonzepte mit alternativen Sportstätten bereitstehen. Insgesamt hatten mehr als vier Millionen Wahlberechtigte die Möglichkeit, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. Das Endergebnis aus allen Städten soll am späten Sonntagabend verkündet werden. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) rechnet mit einem klaren Ja für die Olympia-Pläne in NRW. © dpa-infocom, dpa:260419-930-966321/1