Bürgerentscheide: Rund 1,4 Millionen beteiligen sich an Olympia-Votum in NRW

Datum19.04.2026 19:10

Quellewww.zeit.de

TLDRRund 1,4 Millionen Bürger in Nordrhein-Westfalen (NRW) nahmen an Bürgerentscheiden über eine Bewerbung für Olympische Spiele teil, was einer geschätzten Beteiligung von 32 Prozent entspricht. In Köln lag die Beteiligung bei 40,5 Prozent. Ministerpräsident Wüst interpretierte dies als starkes Fundament für die Bewerbung und deutete eine mehrheitliche Zustimmung an. 17 Kommunen stimmten über eine Kandidatur für 2036, 2040 oder 2044 ab, wobei die Wahl ausschließlich per Briefwahl möglich war. NRW ist einer von vier nationalen Interessenten; München befürwortete eine Bewerbung bereits, während Hamburg Ende Mai abstimmt und Berlin auf ein Votum verzichtet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bürgerentscheide“. Lesen Sie jetzt „Rund 1,4 Millionen beteiligen sich an Olympia-Votum in NRW“. Rund 1,4 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen haben sich nach Angaben von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) an den Ratsbürgerentscheiden über eine Bewerbung für Olympische Spiele beteiligt. In der gesamten Region liege die Beteiligung geschätzt vorläufig bei 32 Prozent. In Köln als "Leading City" sogar bei 40,5 Prozent.  Dies zeige, dass die geplante Bewerbung von NRW auf einem starken Fundament stehe. "Wir können davon ausgehen, dass die Menschen unserer Bewerbung mehrheitlich ihre Stimme gegeben haben", sagte Wüst. "Heute ist ein Tag gelebter Demokratie."  In 17 Kommunen konnten Bürger bis heute darüber abstimmen, ob ihre Stadt Teil einer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 werden soll. Bei den Ratsbürgerentscheiden konnten mehr als vier Millionen Wahlberechtigte ihr Votum ausschließlich per Briefwahl abgeben. NRW ist einer von vier nationalen Interessenten für die deutsche Olympia-Bewerbung. München hatte bereits im vergangenen Herbst bei einem Bürgerentscheid eine klare Mehrheit erzielt. Hamburg lässt Ende Mai abstimmen. Berlin verzichtet auf ein Bürgervotum. © dpa-infocom, dpa:260419-930-966242/1