Datum19.04.2026 15:21
Quellewww.spiegel.de
TLDRDer Eurovision Song Contest in Wien wird von Kontroversen überschattet, da fünf Länder wegen Israels Teilnahme am Nahostkonflikt boykottieren. Sie forderten Israels Ausschluss aufgrund des Vorgehens im Gazastreifen, was die Europäische Rundfunkunion ablehnte. Der Artikel thematisiert, ob der ESC, der laut Statuten unpolitisch sein soll, jemals wirklich politisch neutral war. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob sich österreichische und deutsche Teilnehmer tatsächlich wenige Punkte zukommen lassen.
InhaltDer Eurovision Song Contest in Wien sorgt schon vorab für Kontroversen. Mehrere Länder boykottieren das Event – wegen Israel. Mitte Mai findet in Wien ein Großevent statt, dem Musik-Fans auf der ganzen Welt entgegenfiebern: Der Eurovision Song Contest. Die Stimmung dürfte dieses Jahr allerdings etwas anders sein als sonst. Das hat nichts mit Österreich zu tun, sondern mit dem Nahostkonflikt. Fünf Länder – Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien und Island – boykottieren den Musikwettbewerb, weil Israel daran teilnimmt. Die Länder hatten im Vorfeld gefordert, den jüdischen Staat vom ESC auszuschließen, wegen des Vorgehens der israelischen Armee im Gazastreifen. Die Europäische Rundfunkunion war der Forderung nicht nachgekommen, daraufhin hatten die fünf Länder ihren Rückzug erklärt. Eigentlich will der ESC laut seinen Statuten "streng unpolitisch" sein. Doch war das bei einem Musikwettbewerb der Nationen nicht schon immer eine Illusion? Darüber sprechen wir in dieser Folge von "Inside Austria". Und wir fragen, ob sich Österreicher und Deutsche beim Wettbewerb wirklich so wenige Punkte gönnen, wie häufig behauptet wird. Hören Sie jetzt die neue Folge: Sie können "Inside Austria" in allen Podcast-Apps kostenlos hören und abonnieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Link zu Ihrer Lieblings-App: Spotify Apple Podcasts Google Podcasts Amazon Music Castbox Overcast Deezer Und abonnieren Sie dann den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Wenn Sie lieber eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie dort einfach nach "Inside Austria". Den Link zum RSS-Feed finden Sie hier . Im wöchentlichen Podcast "Inside Austria" blicken der SPIEGEL und der "Standard" gemeinsam auf die großen und kleinen Skandale in Österreich. Zusammen mit Journalistinnen und Journalisten beider Redaktionen rekonstruieren wir politische Abgründe und Ereignisse, die das Land bewegen. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schicken Sie eine Mail an: insideaustria@spiegel.de .