Wahlvorbereitung: Berliner Grüne setzen Parteitag fort

Datum19.04.2026 10:08

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Berliner Grünen setzen ihren Listenparteitag fort, um die Landesliste für die Wahl zum Abgeordnetenhaus zu vervollständigen. Die ersten 25 Plätze wurden bereits gewählt, wobei Bettina Jarasch und Werner Graf die Liste anführen. Fraktionsvorsitzende Jarasch und Graf, der als Kandidat für den Regierenden Bürgermeister aufgestellt ist, führen die Liste an. Die Reihenfolge der Kandidaten folgt der Parteilinie, die Frauen ungerade und Männer gerade Plätze zuordnet. Die endgültige Liste wird nach einer Schlussabstimmung rechtlich bindend.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wahlvorbereitung“. Lesen Sie jetzt „Berliner Grüne setzen Parteitag fort“. Nach einer langen Sitzung am Samstag setzen die Berliner Grünen ihren Listenparteitag in Neukölln fortgesetzt. Im Tagesverlauf wollen die Delegierten die Landesliste der Partei für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September komplettieren, sie umfasst 50 Plätze. Am Samstag wurden die Kandidatinnen und Kandidaten der ersten 25 Plätze gewählt. Erst gegen 22.00 Uhr beendete die Partei ihr Treffen, heute sind nochmals gut elf Stunden Parteitag vorgesehen. Angeführt wird die Landesliste von den Fraktionsvorsitzenden Bettina Jarasch und Werner Graf. Jarasch sicherte sich am Samstag mit 91,9 Prozent Listenplatz eins, Graf mit 85,8 Prozent Platz zwei.  Graf war bereits im November als Grünen-Kandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters gekürt worden - er soll im Wahlkampf ein Team mit Jarasch bilden. Die abweichende Reihenfolge auf der Landesliste geht auf die Parteisatzung zurück: Demnach sind für Frauen die ungeraden Listenplätze reserviert, Männer können bei den Grünen nur für die geraden kandidieren. Die Abstimmungen erfolgen mit digitalen Geräten als sogenanntes Stimmungsbild. Als rechtlich bindend gilt die Landesliste erst nach der am Ende des Parteitags geplanten offiziellen Schlussabstimmung.  Ursprünglich wollte die Öko-Partei ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl ganz basisdemokratisch durch möglichst viele anwesende Mitglieder bestimmen. Dazu kamen zwar am Samstag rund 950 Berliner Grüne zusammen. Das waren laut Satzung aber nicht genug, damit das Treffen beschlussfähig war. Deshalb stimmen nun nur rund 170 zuvor benannte Delegierte über die Landesliste ab. © dpa-infocom, dpa:260419-930-964274/1