Datum19.04.2026 06:19
Quellewww.zeit.de
TLDREin betrunkenes Paar in Gotha hat die Polizei und den Rettungsdienst mehrfach mit sinnlosen Anrufen belästigt. Sie meldeten fiktive Straftaten, riefen grundlos den Notarzt und beschwerten sich über die Polizei. Die Frau behauptete, bedroht und geschlagen worden zu sein, obwohl dies nicht zutraf. Der Notarzt stellte nur eine starke Alkoholisierung fest. Gegen das Paar wurde eine Strafanzeige wegen Notrufmissbrauchs erstattet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notrufmissbrauch“. Lesen Sie jetzt „Betrunkenes Paar wählt mehrmals den Notruf – ohne Notfall“. Ein betrunkenes Pärchen hat ohne ersichtlichen Grund mehrmals den Notruf gewählt und damit Polizei sowie Rettungsdienst in Gotha in der Nacht auf Trab gehalten. Unter anderem riefen die beiden laut Polizei Polizisten zu einer Straftat, die nicht existierte, den Notarzt ohne Notfall und nutzten die Notrufnummer, um sich über die Polizei zu beschweren. Zunächst soll die Frau gemeint haben, von ihrem Partner mit einem Messer bedroht zu werden, wie es in einer Mitteilung hieß. Als die Polizisten in der Wohnung ankamen, soll die Frau selbst nichts von dem besagten Angriff oder einem abgesetzten Notruf gewusst haben. Kurze Zeit später soll sie demnach wieder den Notruf gewählt haben. In dem Telefonat soll sie angegeben haben, von den Polizisten geschlagen worden zu sein. Später soll ein Notarzt angerückt sein, weil der Lebenspartner vorgab, seine Freundin hätte Atemnot. Der Arzt soll aber keinerlei Beschwerden festgestellt haben, bloß, dass die Frau stark betrunken war. Wie oft die beiden den Notruf in der Nacht wählten, konnte ein Sprecher zunächst nicht sagen. Auch wie viel Alkohol das Paar getrunken hatte, blieb unklar. Die beiden hatten einen Alkoholtest verweigert. Die Polizei stellte eine Strafanzeige wegen Missbrauch des Notrufs. © dpa-infocom, dpa:260419-930-963672/1