Datum19.04.2026 04:44
Quellewww.zeit.de
TLDREin betrunkener 46-jähriger Autofahrer übersah in Oberbayern einen Kreisverkehr, fuhr darüber und riss dabei den Unterboden seines Wagens auf, was eine 1,8 km lange Ölspur zur Folge hatte. Die Straße musste gereinigt werden. Da der Fahrer einen Alkoholtest verweigerte, wurde ihm Blut abgenommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Führerschein eingezogen“. Lesen Sie jetzt „Betrunkener Autofahrer übersieht Kreisverkehr – lange Ölspur“. Ein Autofahrer ist so betrunken gewesen, dass er einen Kreisverkehr in Oberbayern übersehen und eine kilometerlange Ölspur verursacht hat. Der 46-Jährige sei mit seinem Wagen in der Nacht über einen Kreisverkehr auf der Bundesstraße 12 bei Hohenlinden (Landkreis Eichstätt) gefahren, teilte die Polizei mit. Dabei habe er den Unterboden seines Fahrzeugs aufgerissen und Öl sei ausgelaufen. Die Ölspur habe sich über etwa 1,8 Kilometer gezogen, sagte ein Polizeisprecher. Die Straße musste den Angaben nach mit einer Spezialmaschine gereinigt werden. Den Führerschein des Autofahrers beschlagnahmten die Beamten. Der 46-Jährige soll der Polizei nach augenscheinlich betrunken gewesen sein. Wie viel Promille er hatte, konnten die Polizisten zunächst nicht sagen. Der Fahrer hatte den Alkoholtest verweigert, später wurde ihm Blut abgenommen. Die Ermittler leiteten gegen den Fahrer ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. © dpa-infocom, dpa:260419-930-963529/1