Blumenfest: Was Besucher der Landesgartenschau wissen sollten

Datum19.04.2026 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis, vom 23. April bis 11. Oktober, bietet unter dem Motto "Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft" Blütenmeere, Themengärten, renaturierte Natur, neue Spielplätze und über 1.600 Veranstaltungen. Es gibt diverse Eintrittspreise, Catering und eine gute Anbindung über ÖPNV. Hunde sind erlaubt, benötigen aber ebenfalls eine Eintrittskarte. Ein KI-gestützter WhatsApp-Chat steht als Besucherinfo zur Verfügung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Blumenfest“. Lesen Sie jetzt „Was Besucher der Landesgartenschau wissen sollten“. Thüringen erwartet ab dem 23. April sein fünftes großes Pflanzenfest mit der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis. Bis zum 11. Oktober sind dort Blütenmeere, Gartenbau, besondere Spielplätze und etliche Veranstaltungen zu erleben. Ein Überblick übers Programm, Eintrittspreise, Öffnungszeiten und mehr. Die Landesgartenschau (LGS) steht unter dem Motto "Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft". Etliche Schau- und Themengärten zeigen, wie Gartenkultur aussehen kann. Die Bepflanzung wechselt während der Dauer und soll so neue Eindrücke schaffen.  Zu erleben sind auch der renaturierte Bach Ohne und die aufbereiteten Spuren der mittelalterlichen Siedlung Kirrode. Junge Besucher können sich über neue Spielplätze freuen, dazu kommen etwa ein neuer Skatepark, der Basketballplatz und ein Fitnessparcours. Auf einem "Stadtacker" genannten Areal werden Gemüsesorten und andere essbare Pflanzen, inklusive Würz- und Heilkräuter thematisiert. Ein ganz besonderes Angebot: In einem ehemaligen Wohnhaus im Plattenbau-Stil werden ebenfalls Blumenschauen und andere Ausstellungen gezeigt. Im vierten Stock dieses "Blumen-Blocks" wird mit entsprechenden Möbeln, Geschirr und typischen Alltagsgegenständen eine DDR-Wohnung wie in den 1970er-Jahren eingerichtet. Mehr als 1.600 Veranstaltungen sind im Kalender der LGS inzwischen eingetragen. Konzerte, Ausstellungen, Familienprogramm, Bildungsformate oder kreative Mitmachaktionen gehören dazu. Es geht dabei etwa um Origami-Falten, Yoga, Eichsfelder Geschichte, Fachwissen von Landschaftsgärtnerinnen und vieles mehr. Am offiziellen Eröffnungstag, Samstag, 25. April, steht abends ein Konzert mit Schlagersängerin Christin Stark an.  Hungrig und durstig müssen Besucherinnen und Besucher derweil nicht bleiben: Auf dem Gelände gibt es Gastro-Stationen.  Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr sind die Kassen geöffnet. Auf dem Gelände darf man bis zum Einbruch der Dunkelheit, spätestens bis 21.00 Uhr bleiben. Regionalbahnen halten am Bahnhof Leinefelde. Vom gegenüberliegenden Busbahnhof fahren Busse des öffentlichen Nahverkehrs direkt zum Kerngelände der Landesgartenschau. Geplant ist ein halbstündiger Takt. Das Hauptgelände kann von Bahnhof aus auch zu Fuß erreicht werden: Der über die "Grüne Achse" ausgeschilderte Weg führt zunächst rund 800 Meter bis zum zweiten LGS-Gelände Lunapark und Tüffersgarten. Danach sind es noch mal etwa 800 Meter bis zum Haupteingang des Kerngeländes. Zwischen dem Kerngelände sowie dem Bereich Lunapark und Tüffersgarten verkehren täglich Shuttle-Busse. Sie fahren ab 11.00 Uhr alle 15 Minuten. Der Fahrpreis ist bereits im LGS-Ticket enthalten. Der Eintritt zur Landesgartenschau kostet je nach Alter zwischen 0 und 22 Euro für Tageskarten. Erwachsene ab 25 Jahren zahlen 22 Euro, 18- bis 24-Jährige 20 Euro, Jugendliche von 15 bis 17 Jahren 10 Euro und Kinder von 6 bis 14 Jahren 8 Euro. Gruppen ab 20 Personen erhalten 2 Euro Rabatt pro Ticket. Mit der Tageskarte ist es auch möglich, nach Verlassen des Geländes wieder hereinzukommen. Voraussetzung: Es geht um die Wiedereinlass am selben Tag und man hat sich vorher einen Handstempel geholt. Dauerkarten kosten 150 Euro für Erwachsene, 110 Euro für junge Erwachsene, 65 Euro für Jugendliche und 45 Euro für Kinder ab 6 Jahren. Als Gutschein sind die Karten jeweils 5 Euro teurer. Ermäßigungen gelten unter anderem für schwerbehinderte Menschen, Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt. Tages- und Dauerkarten berechtigen auch zum Besuch von Veranstaltungen. Vom 1. Juni bis 28. August gibt es ein Feierabendticket für 11 Euro ab 16.30 Uhr, das aber nicht an Wochenenden, Feiertagen oder bei Sonderveranstaltungen gilt. Es ist nur direkt an den Kassen am Gelände erhältlich. Mit einer Dauerkarte kann das Gelände an allen Veranstaltungstagen besucht werden. Reguläre Dauerkarten gelten übrigens auch als Eintrittskarten für die Landesgartenschauen 2026 in Neuss (Nordrhein-Westfalen), Ellwangen (Baden-Württemberg) und Bad Nenndorf (Niedersachsen). Die entwertete Tageskarte ermöglicht zudem innerhalb des Zeitraums der Landesgartenschau Rabatte bei einer Reihe touristischer Ausflugsziele in der Region. Darunter sind etwa der Bärenpark in Worbis und der Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich. Hunde sind erlaubt, aber für sie müssen ebenfalls Karten gekauft werden: Ein Tagesticket kostet 7, eine Dauerkarte 45 Euro. Die Tiere müssen an kurzer Leine über das Gelände geführt werden. Sogenannte Schlepp- und Flexileinen sind nicht erlaubt. Der Besucherdienst der Landesgartenschau ist telefonisch unter +3605 200 51 73 und per E-Mail unter besucherdienst@lgs-leinefelde-worbis.de erreichen. Zudem wurde ein KI-gestützter WhatsApp-Chat eingerichtet, über den häufig gestellte Fragen beantwortet werden können. Zu erreichen ist er unter: https://api.whatsapp.com/send/?phone=15170375354&text&type=phone_number&app_absent=0 © dpa-infocom, dpa:260419-930-963429/1