Kriminalität: Streit eskaliert nach rassistischer Beleidigung

Datum18.04.2026 18:51

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Prenzlauer Berg eskalierte ein Streit nach einer rassistischen Beleidigung. Ein 67-jähriger Mann wurde angefahren, als er einer chinesischstämmigen Frau zu Hilfe eilte, die zuvor rassistisch beleidigt und angegriffen worden war. Mehrere Beteiligte wurden verletzt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung auf rassistischer Grundlage. Der Staatsschutz wurde eingeschaltet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Streit eskaliert nach rassistischer Beleidigung“. Nach einer rassistischen Beleidigung ist in Prenzlauer Berg ein Streit eskaliert. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen mehrere Beteiligte wegen wechselseitiger Verletzungen. Eine der beteiligten drei Frauen soll einen 67 Jahre alten Mann mit dem Auto angefahren haben, als er sich ihr in den Weg stellte. Der Mann soll einer Frau chinesischer Herkunft am Freitag beigestanden haben, nachdem diese rassistisch beleidigt und angegriffen worden war, wie es hieß. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zunächst auf der Straße im Vorbeigehen zum Streit zwischen der späteren Angreiferin (49), die in Begleitung einer Freundin (41) war, und der gleichaltrigen Frau. Die Situation eskalierte und der Mann kam der Frau chinesischer Herkunft zu Hilfe. Er soll die Angreiferin und deren Freundin zu Boden gebracht haben. Die ursprünglich Angegriffene soll die am Boden liegende 49-Jährige getreten haben.  Diese versuchte daraufhin mit ihrer Freundin im Auto zu fliehen. Das versuchte der 67-Jährige zu verhindern und wurde angefahren. Alle vier Beteiligten erlitten laut Polizei Hautabschürfungen, verzichteten aber auf eine ärztliche Behandlung.  Die Polizei ermittelt gegen die 49-Jährige und ihren Begleiter wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Gegen die andere 49-Jährige wird wegen Beleidigung auf rassistischer Grundlage sowie gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz wurde eingeschaltet. © dpa-infocom, dpa:260418-930-962875/1