Datum18.04.2026 18:37
Quellewww.zeit.de
TLDRMinisterpräsidentin Manuela Schwesig kritisiert Bundesgesundheitsministerin Nina Warken für Pläne, die Hautkrebsvorsorge als Kassenleistung einzuschränken. Schwesig bezeichnet die Streichung der Früherkennungsuntersuchung, die derzeit alle zwei Jahre möglich ist, als "völlig falsch". Sie betont die Bedeutung der Krebsfrüherkennung, insbesondere bei alarmierenden Hautkrebszahlen, und fordert eine Stärkung der Prävention statt deren Schwächung. Eine Gesundheitsreform sei zwar notwendig, müsse aber gerecht und vernünftig sein.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Krankenversicherung“. Lesen Sie jetzt „Schwesig warnt Warken: Hautkrebsvorsorge nicht einschränken“. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert das Vorhaben von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die Hautkrebsvorsorge als Kassenleistung einzuschränken. "Das Hautkrebs-Screening zu streichen, ist völlig falsch. Bei der Bekämpfung von Krebs ist die Früherkennung entscheidend. Wir müssen Krebs bekämpfen. Die Zahlen für Hautkrebs sind alarmierend. Wir müssen Prävention stärken und nicht schwächen." Schwesig, die selbst eine Brustkrebserkrankung überstanden hat, betonte: "Es ist richtig, dass die Bundesregierung eine Gesundheitsreform plant. Die Krankenkassenbeiträge können nicht immer weiter steigen. Aber die muss auch gerecht und vernünftig sein." Nach den Plänen von Warken soll die bisher alle zwei Jahre mögliche Hautkrebsvorsorge auch ohne Symptome nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. © dpa-infocom, dpa:260418-930-962833/1