Datum18.04.2026 18:25
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Niners Chemnitz sicherten sich im Ostderby gegen Science City Jena einen knappen 76:73-Sieg durch einen Dreier in letzter Sekunde. Corey Davis war der Held des Spiels. Chemnitz stärkt damit seine Playoff-Hoffnungen, während Jena im Abstiegskampf verbleibt. Das Spiel markierte auch das Debüt von Mike Taylor als neuer Trainer in Jena.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Basketball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Chemnitz gewinnt Ostderby gegen Jena in letzter Sekunde“. Die Bundesliga-Basketballer der Niners Chemnitz haben ihre Playoff-Amibitionen mit einem knappen Heimsieg im Ostderby untermauert. Das Team von Trainer Rodrigo Pastore setzte sich dank eines Dreiers von Corey Davis in der Schlusssekunde knapp mit 76:73 (51:39) gegen Science City Jena durch. Chemnitz verdarb damit das Debüt von Mike Taylor, der Mitte der Woche Björn Harmsen als Trainer bei den Thüringern abgelöst hatte. Kevin Yebo war vor 4.911 Zuschauern mit 19 Punkten der beste Werfer der Niners, die nun bei 28:32 Punkten stehen. Für die abstiegsbedrohten Jenaer (20:40) erzielte Joe Wieskamp 22 Zähler. Die Niners starteten mit viel Energie und überrumpelten die Gäste in der Anfangsphase mit hohem Tempo und einer überragenden Dreierquote. Nach einem 21:0-Lauf lagen die Gastgeber bereits mit 23:3 (6. Minute) vorn. Die ersten Wechsel führten dann jedoch zu einem Bruch im Spiel. Während sich bei den Chemnitzern die Fehler häuften, hatten die Gäste immer mehr Erfolg mit ihren Korbattacken. Mit einem 13:0-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit eroberten sie eine 52:51-Führung. In der Folge dominierte auf beiden Seiten die Defensive. Yordan Minchev und Yebo brachten Chemnitz in der Schlussminute mit 73:70 in Führung. Wieskamp glich neun Sekunden vor Ende per Dreier aus, doch Davis hatte noch eine Antwort und verwandelte einen schwierigen Dreier zum umjubelten Sieg. © dpa-infocom, dpa:260418-930-962796/1