Datum18.04.2026 16:11
Quellewww.zeit.de
TLDRHansa Rostock erlitt im Aufstiegsrennen einen Dämpfer und spielte 0:0 gegen den feststehenden Absteiger Schweinfurt. Trotz zahlreicher Chancen und einem zwischenzeitlichen Sprung auf Platz vier, mussten die Rostocker einen Rückschlag hinnehmen. Ein Fanprotest mit Pyrotechnik sorgte für Spielunterbrechung. Ein Rostocker Spieler sah zudem spät Rot.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „3. Liga“. Lesen Sie jetzt „Aufstiegs-Dämpfer: Rostock mit Nullnummer bei Absteiger“. Fußball-Drittligist Hansa Rostock hat im Aufstiegsrennen einen Dämpfer kassiert. Der Ostsee-Club kam beim bereits als Absteiger feststehenden Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt trotz bester Chancen nicht über ein 0:0 hinaus. Der FCH kletterte vorübergehend zumindest vom fünften auf den vierten Rang. Auch ohne Tore sahen die Fans durchaus eine unterhaltsame Nullnummer. Gäste-Profi Ekin Celebi sah noch in den Schlussminuten die Rote Karte. Mit Beginn der Partie sorgten die Fans der Rostocker für eine fünfminütige Unterbrechung. Anhänger zündeten Pyrotechnik und Rauchtöpfe. Schon vor wenigen Wochen hatten Hansa-Fans in Verl für negative Schlagzeilen gesorgt, als sie Gegenstände in Richtung der Verler Spieler warfen und Schäden im Stadion herbeiführten. Nach knapp 15 Minuten wurden die Schweinfurter zum ersten Mal gefährlich nach dem Schuss von Sebastian Müller. Rostock wurde gegen ein kämpferisches Schlusslicht seiner Favoritenrolle überhaupt nicht gerecht. Kurz vor der Halbzeit verpasste jedoch Jan Mejdr hauchdünn die Führung, als er den Ball mit einem kräftigen Schuss an die Latte setzte. Hansa-Torwart Benjamin Uphoff verhinderte nach dem Wiederanpfiff den Rückstand, nachdem Hansa auf der Gegenseite eine gute Kopfballmöglichkeit fahrlässig ausgelassen hatte. Auch der eingewechselte Christian Kinsombi (53.) verpasste kurz darauf. Auch danach folgten noch viele weitere Großchancen wie der Pfostentreffer des eingewechselten David Hummel. © dpa-infocom, dpa:260418-930-962313/1