Datum18.04.2026 15:53
Quellewww.zeit.de
TLDRRund 15.000 Menschen protestierten in Hamburg friedlich gegen die Energiepolitik der Bundesregierung. Unter dem Motto "Erneuerbare Energien verteidigen!" forderten Umweltorganisationen mehr Tempo beim Ausbau von Solar- und Windkraft, da fossile Energien aufgrund von Krisen als riskant gelten. Die Veranstalter kritisierten ein mögliches Ausbremsen des Ausbaus durch Wirtschaftsministerin Reiche und Teile der Union. Ähnliche Demonstrationen fanden auch in Berlin, München und Köln statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Klima-Protest“. Lesen Sie jetzt „15.000 protestieren in Hamburg gegen Energiepolitik“. In Hamburg haben rund 15.000 Menschen gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. "Es war friedlich und alles ist problemlos abgelaufen", sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg über die Demonstration. Die Forderung "100 % erneuerbare Energie jetzt" war auf einem der Schilder zu lesen, auf einer Schildmütze waren kleine Solaranlagen zu sehen. Unter dem Motto "Erneuerbare Energien verteidigen!" hatte ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protesten in Berlin, München, Hamburg und Köln aufgerufen. Im Aufruf hieß es: "Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind." Nötig sei nun mehr Tempo beim Ausbau von Sonnen- und Windkraft. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Teile der Union wollten dies jedoch ausbremsen. Die Veranstalter sprachen in Berlin von 24.000 und in München von 12.000 Teilnehmern. © dpa-infocom, dpa:260418-930-962238/1