Klima-Protest: Tausende protestieren in Berlin gegen Energiepolitik

Datum18.04.2026 14:58

Quellewww.zeit.de

TLDRTausende protestierten in Berlin und anderen Städten gegen die deutsche Energiepolitik. Umweltorganisationen forderten unter dem Motto "Erneuerbare Energien verteidigen!" einen schnelleren Ausbau von Sonne- und Windkraft angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Krisen. Sie kritisieren, dass konservative Kräfte den Ausbau von Erneuerbaren bremsen. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl in Berlin auf 9.000, die Veranstalter sprachen von deutlich mehr. Bundesweit nahmen laut Veranstaltern rund 80.000 Menschen teil.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Klima-Protest“. Lesen Sie jetzt „Tausende protestieren in Berlin gegen Energiepolitik“. Hunderte Menschen protestieren in Berlin gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung. Nach Polizeiangaben versammelten sich rund 9.000 Menschen. Sie wollten von der Invalidenstraße in Mitte in der Nähe des Bundeswirtschaftsministeriums zum Regierungsviertel ziehen. Die Veranstalter sprachen von deutlich mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern.  Unter dem Motto "Erneuerbare Energien verteidigen!" hatte ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protest aufgerufen. Dazu zählten Campact, die Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, der WWF, der Paritätische, Germanzero, Germanwatch und Fridays for Future. Im Aufruf hieß es: "Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind." Nötig sei nun mehr Tempo beim Ausbau von Sonne- und Windkraft. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Teile der Union wollten dies jedoch ausbremsen.  Neben der Demo in der Hauptstadt gab es Proteste in Hamburg, Köln und München. Die Veranstalter sprachen von insgesamt rund 80.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. In Berlin kamen nach Angaben einer Campact-Sprecherin rund 24.000 Menschen zusammen. Die Angabe der Polizei - 9.000 Menschen - bezog sich auf den Stand 14.00 Uhr. Zu den Rednern in der Hauptstadt gehörte Klimaaktivistin Luisa Neubauer. © dpa-infocom, dpa:260418-930-962020/1