Datum17.04.2026 20:58
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Europäische Zentrum der Künste im Festspielhaus Hellerau Dresden wurde mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Die mit 200.000 Euro dotierte Ehrung würdigt das Haus für seine internationalen Impulse. Weiterhin erhielten das Theater Lindenhof, das Kinder- und Jugendtheater "Stellwerk" und das Theater Oberhausen je 100.000 Euro. Der Tabori-Preis ging an "raumlaborberlin". Der Preis würdigt Vielfalt, Mut und künstlerische Deutung gesellschaftlicher Gegenwart.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Theaterpreis des Bundes“. Lesen Sie jetzt „Festspielhaus Hellerau in Berlin ausgezeichnet“. Das Europäische Zentrum der Künste im Dresdner Festspielhaus Hellerau ist am Abend in Berlin mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet worden. Intendantin Carena Schlewitt nahm die mit 200.000 Euro dotierte Ehrung im Haus der Berliner Festspiele entgegen. Als bedeutender Ort für internationale Perspektiven setze das Dresdner Haus starke Impulse, hieß es in der Begründung zur Preisverleihung. Weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 100.000 Euro gingen an das Theater Lindenhof im baden-württembergischen Melchingen (Zollernalbkreis), das Kinder- und Jugendtheater "Stellwerk" im thüringischen Weimar und das Theater Oberhausen in Nordrhein-Westfalen. Den mit 100.000 Euro dotierten Tabori-Preis für die freien darstellenden Künste erhielt in diesem Jahr die Gruppe "raumlaborberlin". Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sagte, der Theaterpreis des Bundes würdige Institutionen und Ensembles, die mit ihren Programmen Identität stifteten, Gemeinschaften stärkten und Debatten anstoßen könnten. Der Preis mache sichtbar, was Theater ausmache: "Vielfalt, Mut und die Fähigkeit, gesellschaftliche Gegenwart künstlerisch zu interpretieren", so Weimer. Der Theaterpreis des Bundes zählt zu den wichtigsten Ehrungen in Deutschland. Seit einer Neuausrichtung 2025 steht der Preis allen Stadt- und Staatstheatern, Landesbühnen, Privat- und Gastspielhäusern sowie Produktionshäusern der freien darstellenden Künste offen. © dpa-infocom, dpa:260417-930-960031/1