Sudan: Die vergessene Katastrophe einer beispiellosen humanitären Krise

Datum17.04.2026 20:18

Quellewww.spiegel.de

TLDRDer Sudan leidet unter der größten humanitären Krise der Welt, ausgelöst durch einen über dreijährigen Bürgerkrieg zwischen den Rapid Support Forces und den sudanesischen Streitkräften. Millionen sind von Tod, Vertreibung und Hunger betroffen, wobei die Vereinten Nationen die Lage als katastrophal einstufen. Die Ereignisse erinnern an Massaker von 2003 in Darfur. Ein Podcast beleuchtet die Ursachen der Krise, die Rolle der rivalisierenden Generäle und die Beteiligung der Vereinigten Arabischen Emirate.

InhaltSudan erlebt die größte humanitäre Krise unserer Zeit. Es herrschen Tod, Vertreibung, Hunger. Und kaum jemand spricht darüber. Seit mehr als drei Jahren tobt im Sudan ein Bürgerkrieg. Die beiden verfeindeten Parteien, die Rapid Support Forces (RSF) und die sudanesischen Streitkräfte, bekämpfen sich mit allen Mitteln. Die Vereinten Nationen beschreiben die aktuelle Lage in Sudan als die "schlimmste humanitäre Krise der Welt". Bereits im Jahr 2003 war der sudanesische Bundesstaat Dafur Schauplatz grausamer Massaker. Nun drohen sich die Ereignisse zu wiederholen. In dieser Ausgabe von "Acht Milliarden" spricht Host Juan Moreno mit Muriel Kalisch, die für den SPIEGEL über diesen Konflikt berichtet. Wie ist es zu einer Situation gekommen, in der mehr als 20 Millionen Menschen nicht genug Nahrung haben? Welche Rolle spielen die zwei verfeindeten Generäle, die diesen erbarmungslosen Krieg vorantreiben? Und welche unheilvolle Rolle spielen die Vereinigten Arabischen Emirate in diesem Konflikt? Hier geht es zur neuen Podcast-Episode: