Datum17.04.2026 15:21
Quellewww.zeit.de
TLDRNach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München prüft die Generalstaatsanwaltschaft ein mutmaßliches Bekennervideo einer neu aufgetretenen proiranischen Terrorgruppe. Die Gruppe "Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia" reklamiert die Tat für sich. Ob die Gruppe tatsächlich verantwortlich ist, wird derzeit ermittelt. Der Angriff am vergangenen Freitag verursachte Sachschaden, ein antisemitisches Motiv wird von Ermittlern und Betreibern angenommen.
InhaltKnapp eine Woche nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München bekennt sich eine neue proiranische Terrorgruppe zu der Tat. Ermittler prüfen das Video. Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche ist ein mögliches Bekennervideo aufgetaucht, das nun von der Generalstaatsanwaltschaft München überprüft wird. Das Video wurde unter dem Namen einer proiranischen Gruppierung namens Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia veröffentlicht. Ob diese Gruppe, die laut Experten neu und in Bayern noch nicht in Erscheinung getreten ist, tatsächlich hinter dem Anschlag steht, ist aber noch unklar und wird aktuell ermittelt. Das jetzt veröffentlichte Video ist erst fünf Tage nach der Tat aufgetaucht. Diese hatte sich in der Nacht zum vergangenen Freitag ereignet. Unbekannte hatten ein israelisches Restaurant in München angegriffen, Fensterscheiben zerstört und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht. Polizei, Justiz und Betreiber gingen von Anfang an von einem antisemitischen Motiv aus. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.