Datum17.04.2026 11:54
Quellewww.zeit.de
TLDRDrei mutmaßliche internationale Drogenhändler wurden im Ruhrgebiet festgenommen. Sie sollen Kokain im Wert von über 1,2 Millionen Euro aus Belgien und den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt haben. Das Rauschgift wurde in präparierten Fahrzeugen transportiert und dann für den Versand nach Australien umverpackt. Die Festnahmen folgten auf eine frühere Beschlagnahmung von Kokain. Die Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rauschgift“. Lesen Sie jetzt „Kokain im Millionenwert – Drei Festnahmen im Ruhrgebiet“. Nach monatelangen Ermittlungen sind im Ruhrgebiet drei mutmaßliche internationale Drogenhändler festgenommen worden. Sie hätten Kokain aus Belgien und den Niederlanden in speziell präparierten Pkw nach Deutschland geschmuggelt, teilte die Zollfahndung Essen gemeinsam mit der Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Das Rauschgift soll hier umverpackt und anschließend unter missbräuchlich verwendeten Absenderangaben nach Australien versandt worden sein. Der mutmaßliche Hauptverdächtige wurde laut Mitteilung am 10. April in Duisburg gefasst. Die Beamten durchsuchten die Wohnung und Garage des 42-Jährigen. In einem Fahrzeug mit Schmuggelverstecken fanden sie rund 17 Kilogramm Kokain. Der Straßenverkaufspreis wird für diese Menge auf über 1,2 Millionen Euro geschätzt. In Oberhausen wurden zudem ein 34-Jähriger und eine 35-Jährige festgenommen, die für die Umverpackung und den Versand verantwortlich gewesen sein sollen. Im April 2025 hatten die Beamten des Hauptzollamts Köln bei einer Postkontrolle 18,5 Kilogramm Kokain gefunden. Die Ermittlungen führten zu der Gruppe im Ruhrgebiet. Das Amtsgericht Duisburg ordnete für die Beschuldigten Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an. © dpa-infocom, dpa:260417-930-957522/1