Frau wird von eigenem Hund gebissen und schwer verletzt

Datum17.04.2026 11:58

Quellewww.spiegel.de

TLDRIn Schopfloch (Mittelfranken) wurde eine 42-Jährige bei einem Spaziergang unerwartet von ihrem sechsjährigen Kleinen Münsterländer angegriffen. Sie erlitt schwere Bisswunden und einen Armbruch. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in eine Spezialklinik. Der Hund, der laut FCI als freundlich und aufmerksam gilt, wurde dem Ehemann übergeben. Die zuständigen Behörden prüfen nun das weitere Vorgehen mit dem Tier.

InhaltEine 42-Jährige ist in Mittelfranken unvermittelt von ihrem eigenen Hund angegriffen worden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Frau in ein Krankenhaus. Eine Frau ist in Bayern von ihrem eigenen Hund gebissen und dabei schwer verletzt worden. Bei einem Spaziergang auf einem Feldweg in Schopfloch (Landkreis Ansbach) griff der sechs Jahre alte Kleine Münsterländer seine Halterin am Donnerstag unvermittelt an, wie die Polizei Dinkelsbühl mitteilte. Demnach zog sich die Frau schwere Verletzungen zu, darunter mehrere Bisswunden und einen Knochenbruch an den Armen. Sie habe ihren Hund nach einiger Zeit an einen Baum binden können. Die 42-Jährige sei mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik für Handchirurgie in Würzburg gebracht worden. Der Hund wurde nach dem Vorfall an den Ehemann der Verletzten übergeben, dabei habe sich das Tier ruhig verhalten. Laut Polizei wurden Behörden informiert, die das weitere Vorgehen mit dem Hund prüfen sollen. Laut Fédération cynologique internationale (FCI)  – der führenden internationalen Organisation zur Anerkennung von Hunderassen – ist der Kleine Münsteraner ein Jagdhund mit stabilem Wesen und "aufmerksamer, freundlicher Grundhaltung gegenüber Menschen".