Datum16.04.2026 23:29
Quellewww.zeit.de
TLDREin tragischer Arbeitsunfall in einer Lederfabrik in Runkel forderte drei Menschenleben und hinterließ zwei Schwerverletzte, die in Lebensgefahr schweben. Bürgermeisterin Antje Hachmann zeigte sich tief betroffen und entsetzt über das Ausmaß des Unglücks, das die kleine Stadt erschütterte. Sie bedankte sich bei den Einsatzkräften und sprach den Angehörigen sowie den Verletzten ihr Mitgefühl aus. Die Ankunft am Unglücksort übertraf ihre schlimmsten Befürchtungen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Arbeitsunfall“. Lesen Sie jetzt „Bürgermeisterin zeigt sich nach Unglück in Fabrik entsetzt“. Nach dem Unglück in einer Lederfabrik und Pelzgerberei im mittelhessischen Runkel hat sich Bürgermeisterin Antje Hachmann entsetzt über das Ausmaß gezeigt. Es sei schrecklich für sie gewesen, sagte sie. Bei dem Arbeitsunfall kamen drei Arbeiter ums Leben. Zwei weitere Männer seien schwer verletzt und mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht worden, teilte das Landesinnenministerium mit. Die Verletzten schweben nach offiziellen Angaben in Lebensgefahr. "Wir sind eine nicht so große Stadt und man kennt sich hier", sagte Hachmann. Bereits auf der Fahrt zum Unglücksort sei ihr durch den Kopf gegangen, wie es wohl den Angehörigen gehe. Sie habe mit einigen gesprochen - ebenso wie Notfallseelsorger vor Ort. Den Einsatzkräften sei sie dankbar. Das Bild der Lage sei bei ihrer Ankunft an der Lederfabrik schlimmer als erwartet gewesen. "Ich musste einmal durchatmen, bevor ich aus dem Auto ausgestiegen bin. Ich bin auch nur ein Mensch." © dpa-infocom, dpa:260416-930-955564/1