Datum16.04.2026 15:51
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Südwesten tankt man laut ADAC teurer: Baden-Württemberg hatte am Vormittag die höchsten Dieselpreise und den drittteuersten E10-Benzinpreis in Deutschland. Dies liegt am neuen Preissystem, bei dem Tankstellen kurz vor der täglichen Erhöhung um 12 Uhr niedrigere Preise aufweisen. Seit dem Iran-Konflikt sind die Spritpreise, nach einem Hoch zu Ostern, zuletzt wieder gesunken.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Treibstoff“. Lesen Sie jetzt „Tanken im Südwesten teurer – Super E10 auf Platz drei“. In Baden-Württemberg tankt man nach Berechnungen des ADAC teurer. Demnach hatten die Tankstellen im Land zufolge einer Momentaufnahme am späten Vormittag um 11.00 Uhr mit 2,190 Euro mit den höchsten Dieselpreis in Deutschland. Bei Superbenzin der Sorte E10 belegte der Südwesten mit 2,030 Euro den dritten Rang zu dem Zeitpunkt unter den Bundesländern. Am günstigsten war Diesel der Momentaufnahme zufolge mit 2,148 Euro in Nordrhein-Westfalen und E10 mit 2,026 in Bremen. Im Vergleich zu den Tagesdurchschnittspreisen der vergangenen Tage sind die um 11.00 Uhr gemessenen Werte relativ niedrig. Das liegt vor allem am neuen typischen Tagesverlauf der Spritpreise. Da nur noch einmal am Tag, um 12.00 Uhr, eine Erhöhung erlaubt ist, liegt der Preis eine Stunde zuvor typischerweise deutlich unter dem Tagesschnitt. Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Spritpreise stark gestiegen. Diesel erreichte rund um Ostern einen neuen Höchststand, Super E10 blieb nur knapp unter seinem Rekordstand aus dem März 2022. Zuletzt haben sich beide Kraftstoffe wieder verbilligt. © dpa-infocom, dpa:260416-930-954152/1